Interview mit Joachim Wittstock in der „Siebenbürgischen Zeitung“

Ende April kam das neue Buch „Das erfuhr ich unter Menschen“, eine romanhafte Chronik, von Joachim Wittstock heraus, das er bei den Deutschen Literaturtagen am 29. April in Reschitza vorstellte. Der 1939 in Hermannstadt geborene Autor hat über zwanzig Bücher veröffentlicht, Gedichte, aber vor allem Prosa, außerdem etliche literaturwissenschaftliche Werke. Zudem übersetzte er aus dem Rumänischen und sogar aus dem Siebenbürgisch-Sächsischen und gab die Schriften seines Vaters, des bekannten Romanciers Erwin Wittstock, heraus.

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Foto: Joachim Wittstock in seinem Arbeitszimmer am 2. Mai 2024 Hermannstadt
© Louise Ottschofski

New Publication I Borbála Zsuzsanna Török: The Science of State Power in the Habsburg Monarchy, 1790-1880

The formation of modern European states during the long 19th century was a complicated process, challenged by the integration of widely different territories and populations. „The Science of State Power in the Habsburg Monarchy, 1790-1880“ builds on recent research to investigate the history of statistics as an overlooked part of the sciences of the state in Habsburg legal education as well as within the broader public sphere. By exploring the practices and social spaces of statistics, author Borbála Zsuzsanna Török uncovers its central role in imagining the composite Habsburg Monarchy as a modern and unified administrative space.

Borbala Zsuzsanna Török is Senior Research Fellow at the Institute of Austrian Historical Studies, University of Vienna. She is the author of „Exploring Transylvania: Geographies of Knowledge and Entangled Histories of a Multiethnic Province, 1790–1914“ (Brill, 2015). She co-edited „Berechnen/Beschreiben: Praktiken statistischen (Nicht-)Wissens 1750–1850“ (Duncker & Humblot, 2015) with Gunhild Berg and Marcus Twellmann, as well as „Negotiating Knowledge in Early-Modern Empires: A Decentered View“ (Palgrave, 2014) with László Kontler, Antonella Romano, and Silvia Sebastiani.

You can order the book here.

Alexandru Bulucz erhält den renommierten Hölty-Preis!

Wir gratulieren herzlich Alexandru Bulucz zum »Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover«, der seit 2008 an herausragende deutschsprachige Lyriker*innen vergeben wird.

Die Jury pries seine »[…] einerseits fragilen und zarten, andererseits kräftigen bis zornigen Gedichte.« »Er zeigt, dass die europäische Geschichte keinesfalls vergangen und damit abgeschlossen ist, sondern dass sich erlittene Verluste weder verschweigen noch verdrängen lassen. Sie bleiben tief in den Menschen lebendig. Erst Benennung und damit Akzeptanz dieser Verluste machen uns auch die Gegenwart mit ihren Problemen verständlicher.«

Wir freuen uns, Alexandru Bulucz zu unseren „Spiegelungen“-Autoren zählen zu können.

Zur Website der „Spiegelungen“

Gespräch mit der Autorin Kristiane Kondrat auf YouTube

Das Online-Magazin #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin führte Anfang Juni ein Gespräch mit der Autorin Kristiane Kondrat. 1938 in Reschitza (rum. Reșița) im Banater Bergland geboren, lebt sie seit 1973 in Deutschland und war dort als freie Journalistin tätig. Ihre literarischen Veröffentlichungen finden sich unter anderem in Anthologien, Literaturzeitschriften und Feuilletons.

Zu den Auszeichnungen der Schriftstellerin gehören der Förderpreis für Lyrik 2011 der Cité der Friedenskulturen (Lugano) sowie der Spiegelungen-Preis für Lyrik (Publikumspreis) im Jahr 2017. 2021 war sie für den Meraner Lyrikpreis nominiert. 2023 erschien ihr neuer Lyrikband „Wer tanzt im Niemandsland“ im Verlag danube books.

Das IKGS bewahrt den literarischen Vorlass der Autorin in seinem Archiv auf.

Zum Gespräch vom Kunst-Kultur-Literatur Magazin mit Kristiane Kondrat

CfA: Stipendium I Adjustment and Radicalisation: Dynamics in Popular Culture(s) in Pre-War Eastern Europe

3-monatiges Stipendium im Projekt »Adjustment and Radicalisation. Dynamics in Popular Culture(s) in Pre-War Eastern Europe« am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin

Das Stipendium richtet sich in erster Linie an Nachwuchsforschende aus Osteuropa, die sich für die Mitarbeit im Verbundprojekt »Adjustment and Radicalisation. Dynamics in Popular Culture(s) in Pre-War Eastern Europe« interessieren. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt voraussichtlich drei aufeinanderfolgende Monate zwischen Oktober 2024 und Dezember 2025. Das Stipendium ist mit 2.000 Euro pro Monat dotiert.

Bitte sendet eure Bewerbung in einem einzigen PDF-Dokument bis 31. August 2024 an Dr. Matthias Schwartz (dynamics@zfl-berlin.org).

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CfP: Beiträge für „Südost-Forschungen“

Für die beiden kommenden Ausgaben (Band 83 und Band 84) laden die „Südost-Forschungen“, Beiträge aus allen Bereichen der Geschichte Südosteuropas einzureichen.

Die Einreichfrist für Band 83 ist 30. Juni 2024, für Band 84 der 30. November 2024.

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