Termine des DZM Juni – August 2017

Die aktuellen Veranstaltungstermine des DZM von Juni bis August 2017

JUNI 2017

So. 04.6. Tag der Festung
11 Uhr: Öffentliche Führung durch das Reduit der Oberen Donaufestung
14 Uhr: Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

So. 11.6.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Fr. 16.6.
19 Uhr: Konzert: Cleveland Donauschwäbische Blaskapelle

So. 18.6.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Di. 20.6.
18 Uhr: Gedenkveranstaltung für die Opfer von Flucht und Vertreibung im Rathaus Ulm

So. 25.6.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

JULI 2017

So. 02.7.
14 Uhr :Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Do. 06.7.
19 Uhr: Ausstellungseröffnung „Flucht vor der Reformation“

So. 09.7.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Do. 13.7.
19 Uhr: Gespräch und Lesung mit Carmen-Francesa Banciu: „Fenster in Flammen“

So. 16.7.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 16.7.
18 Uhr: Ost-Südostdeutscher Volkstumsabend

So. 23.7.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 30.7.
11-17 Uhr: Familientag: Kulturkarussell
14 Uhr : Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

AUGUST 2017

So. 06.8.
14 Uhr: Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

So. 13.8.
14 Uhr: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Flucht vor der Reformation“

So. 20.8.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 27.8.
14 Uhr: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Flucht vor der Reformation“

Embracing Linguistic & Cultural Diversity through English

The novelty and challenge of this conference are determined by its cross-border dimension, with two outstanding universities in their respective countries, enjoying well-respected academic traditions. Its unique context of development is marked by geographical vicinity, by the intercultural dialogue of two areas in which distinct, yet occasionally merging cultures and languages have co-existed. In addition, this scientific event is the joint venture of two Departments of English. Consequently, the main general questions that the conference addresses are: how has the study of English foregrounded cultural and linguistic plurality on our planet? How has it encouraged the assertion of linguistic and cultural identities?
The conference offers a unique opportunity for profitable encounters between participants from the most diverse geographical areas – who are invited to present papers from the perspective of such (inter)disciplines as

  • ELT
  • linguistics and stylistics
  • translation studies
  • literature, film and the media
  • cultural studies

Interested participants are invited to send a 300-word abstract and a brief bio-biblio note to the following email address: ISCEConference@gmail.com

Deadline for title submission: June 15, 2017
Deadline for abstract & bio-biblio note submission: 1st July, 2017
Notification of acceptance: July 31st, 2017
Conference website: isce.linguaculture.ro

The Conference registration fee is EUR 150 (100 EUR for Czernowitz to be paid by September 1st 2017 via PayPal – more on this will soon be published on the conference website, and 50 EUR to be paid in Iasi upon arrival).

The conference fee covers:

  • the conference folder and volume,
  • refreshments,
  • 3-day- lunches, a welcome reception, a welcome dinner, and a farewell cocktail.

The conference fee does not cover:

  • travel and accommodation costs (accommodation at very reasonable prices) and optional

Please access the conference website which is constantly updated and/or address the conference organizers

Banater Orgeln und Orgelbauer. Bilder einer europäischen Orgellandschaft

Vom 9.–14.6.2017 wird im Adam Müller-Guttenbrunn Haus in Temeswar (rum. Timișoara, RO) die Ausstellung „Banater Orgeln und Orgelbauer. Bilder einer europäischen Orgellandschaft“ gezeigt.
Zwischen den ersten Orgeln des Wiener Orgelbauers Johann Hencke und jenen Richard Wegensteins entfaltete sich eine fast dreihundertjährige äußerst erfolgreiche Banater Orgelbaugeschichte. Es handelte sich meist um Orgelbauerfamilien – Wälter, Josephy, Hromadka, Dangl, Wegenstein – die aus österreichischen oder böhmischen Regionen stammten. Auch heute erklingen noch Orgelwerke Banater Orgelbauer zum Lobe Gottes in vielen Ländern: in Rumänien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Ungarn, Slowakei und in der Ukraine.
Zum Lobe Gottes wurden diese Musikinstrumente auch geschaffen. Sie begleiteten fast 300 Jahre lang Freud und Leid der christlichen und jüdischen Bewohner des Banats, erklangen bei Fest- und Trauergottesdiensten, in friedlichen und kriegerischen Zeiten. Sie erklingen heute noch in deutschen, ungarischen, kroatischen, bulgarischen, slowakischen, tschechischen und rumänischen Kirchengemeinden des Banats und stehen in katholischen, evangelischen, reformierten Kirchen wie auch in jüdischen Tempeln.
Aus den Temeswarer und Arader Werkstätten gelangten die Banater Orgeln sowohl nach Budapest wie auch nach Bukarest, wurden von bedeutenden Persönlichkeiten gewürdigt, erlangten bei internationalen Ausstellungen erste Preise. Selbst Kriegszeiten haben sie überstanden – trotz der Requirierung von Prospektpfeifen um 1918 und trotz kommunistisch-atheistischer Diktatur nach dem zweiten Weltkrieg. Grund genug, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Profile der Germanistik – Entwicklungen und Tendenzen in Mittelost- und Südosteuropa

In vielen Ländern in Mittelost- und Südosteuropa war Deutsch bis zur politischen Wende 1989 die erste Fremdsprache an Schulen und in der Lehrerausbildung an den Hochschulen. Im Zentrum des Germanistikstudiums standen die Inhalte der ‚klassischen‘, d.h. philologisch, allgemeinbildend und – bezogen auf die Bereiche Lehramt und Übersetzen/Dolmetschen –berufsvorbereitend ausgerichteten Germanistik. Die Lehramtsausbildung Deutsch war an manchen Hochschulstandorten an eigens dafür eingerichteten Lehrerkollegs angesiedelt.
In den Folgejahren brachten die bildungspolitischen Neuorientierungen in diesen Regionen im Kontext des Bologna-Prozesses und einer fortschreitenden Globalisierung curriculare Veränderungen an germanistische Institute.
Der Sammelband strebt eine Bestandsaufnahme der Entwicklungen des Fachs Germanistik mit allen seinen Profilen, interdisziplinären Anschlussmöglichkeiten, seiner Spannweite von der Forschungs- bis zur Anwendungsorientierung mit ihren jeweils spezifischen fachlichen Selbstverständnissen und impliziten Berufsbildern in den letzten drei Jahrzehnten in Mittelost- und Südosteuropa an.
Der Aufruf, mit einem Beitrag an diesem Sammelband teilzunehmen, richtet sich an Institute, Lehrstühle, Kollektive und Fachvertreter der Germanistik (im weitesten Sinn) in Mittelost- und Südosteuropa.
Gewünscht sind Beiträge, die Entwicklungen und Tendenzen aus folgenden Perspektiven erfassen:

  • Curriculare Entwicklungen und Tendenzen einer nationalen, transnationalen oder glokalen Germanistik
  • Deutsch im Spannungsfeld zwischen traditioneller Germanistik und interdisziplinärer Ployvalenz
  • Germanistisches Selbstverständnis im Kontext der pragmatische Anforderungen des Arbeitsmarktes
  • Zahlen und Entwicklungen: Immatrikulationen, Studienabbrecher, Absolventen
  • Verbleib der Studenten: auf dem Arbeitsmarkt, in der akademischen Lehre, in der Forschung
  • Umfang und Verortung der sprachpraktischen Anteile im germanistischen Curriculum / Deutschlerner anderer Fakultäten
  • Stellenwert von Deutsch als Berufs- und/oder Fachsprache
  • Lehramt Deutsch: Ausbildungsinhalte und -ziele
  • Praxisbezug, interdisziplinäre und außeruniversitäre Kooperationen
  • Plurizentrik, sprachliche Varietäten und DACH-Landeskunde

Abstracts im Umfang von maximal 300 Wörtern sowie ein kurzer akademischer Lebenslauf sind spätestens bis zum 15. Juli 2017 an folgende E-Mail-Adressen zu senden:
Dr. Annegret Middeke annegret.middeke@phil.uni-goettingen.de
und Dr. Ellen Tichy ellen.tichy@freenet.de

Eine Rückmeldung erhalten Sie bis zum 15. September 2017.

Die Beiträge sind bis zum 30. November 2017 einzureichen.

Eine Veröffentlichung der Beiträge in einem Sammelband ist im Peter Lang Verlag geplant.

Die Hohenzollern in Rumänien 1866 bis 1947

Am 7. Juni 2017 veranstaltet das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Rumänischen Kulturinstitut Berlin einen Themenabend zu den Hohenzollern in Rumänien. Beginn ist um 17:30 Uhr.
Vor siebzig Jahren wurde König Mihai I. von den kommunistischen Machthabern zur Abdankung gezwungen. Damit endete die rumänische Erbmonarchie, die 1866 durch Karl von Hohenzollern-Sigmaringen, ab 1881 König Carol I., in einem noch vom Osmanischen Reich abhängigen Fürstentum begründet worden war. Mit der Übernahme des rumänischen Throns durch einen süddeutschen Prinzen profitierte Rumänien in vielerlei Hinsicht von der Einbindung in das monarchische Beziehungs- und Kommunikationsgeflecht Europas. Die Monarchie stand vor der Herausforderung, eine Integration in den Westen bei gleichzeitiger Wahrung und Stärkung der nationalen Identität anzustreben. Diese Aufgabe bewältigten die vier rumänischen Könige höchst unterschiedlich.
Zehn Jahre nach dem Beitritt zur EU diskutieren vier Experten über die Frage, wie die Aufnahme Rumäniens in das System der europäischen Mächte des 19. Jahrhunderts das Land beeinflusst hat, bis heute prägt und eine besondere Beziehungsgeschichte zwischen Rumänien und Deutschland begründete.

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Exportgut Reformation

Soeben erschienen ist das Buch von Ulrich A. Wien, Mihai-D. Grigore (Hgg.): „Exportgut Reformation. Ihr Transfer in Kontaktzonen des 16. Jahrhunderts und die Gegenwart evangelischer Kirchen in Europa“.
Erstmals europaweit werden Transferprozesse der Reformation über die „Grenzen“ des deutschen Sprachraums in die Nachbarbevölkerungen dargestellt. Nach einem gesamteuropäischen Überblick behandeln die Einzelbeiträge international renommierter Forscher zunächst die Entwicklungen im 16. Jahrhundert in den Kontakträumen zu Nachbarn des deutschen Sprachgebiets. Dabei beschreibt der Band die Verhältnisse – ausgehend vom Ostseeraum – in einem über West-, Süd- und Osteuropa reichenden geographischen Rahmen. Der Sammelband zeichnet nach, welche Strategien und Maßnahmen politischer und theologischer Förderung in Kontaktzonen dazu führten, dass bei ethnisch und politisch differierenden Nachbarn trotz bestehender Unterschiede eine zum großen Teil nachhaltige Resonanz auf die Reformation möglich wurde. Die differierenden Ansätze zur Konfessionsbildung werden erkennbar. Im zweiten Hauptteil werden in parallelen Länderbeiträgen die Entwicklungen und Gegenwartssituation der geschichtlichen, aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen in den ursprünglichen Transferzonen vorgestellt. Nach einer fast fünfhundertjährigen Geschichte zeigen Experten besonders zwischen Nord-, West- bzw. Osteuropa grundlegende Differenzen auf, die einerseits von Gegensätzen – zwischen der Ausprägung von Staatskirchen und extremer Diasporasituation – gekennzeichnet sind. Vitale protestantische Existenz in Kontakträumen und multiethnischen Begegnungszonen Europas gehört andererseits vor dem Hintergrund der Transferprozesse in der Reformationszeit auch heute zu den nachhaltig wirksamen Kennzeichen Europas.

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