16. Okt. 2018 | Call for Papers, Sprache
Die Germanistikabteilung der Philologischen Fakultät in Kronstadt/Brașov und die Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (Zweigstelle Kronstadt) laden Sie herzlich dazu ein, sich erneut auf ein Thema einzulassen, das zur Auseinandersetzung mit Kultur, Literatur und Sprache als Gegenstand germanistischer Forschung herausfordert. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Werk Joachim Wittstocks und seiner Zeitgenossen.
Es werden Anmeldungen mit Titelangabe nebst kurzer Zusammenfassung des Vortrags (Vortragsdauer: max. 20 Minuten) bis spätestens 1. März 2019 erwartet. Am 6. April findet im Anschluss an die Tagung eine außerordentliche Landeskonferenz der GGR statt.
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie im Call for Papers (PDF-Datei).
15. Okt. 2018 | Kunst und Kultur, Rumänien
Unter dem Motto „Auftakt 100 Jahre vereintes Rumänien“ präsentiert die Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e. V. das Programm der Rumänischen Kulturtage 2018 vom 27. Oktober bis 4. Dezember in München.
Nach der festlichen Eröffnung der Rumänischen Kulturtage am 27. Oktober in der Galerie des Generalkonsulats von Rumänien wird das 12. Rumänische Filmfestival in München (RFFM) ab dem 8. November eine Reihe sehenswerter Filme aus rumänischer Produktion bieten. Das IKGS freut sich besonders auf die Vorführung des Dokumentarfilms „Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten“ von Florin Besoiu mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur. Der Film wird am Montag, dem 26. November 2018, um 18.30 Uhr im Einstein Kultur gezeigt.
Weitere Informationen zu den Rumänischen Kulturtagen 2018 finden Sie im Flyer des GE-FO-RUM (PDF-Datei).
1. Okt. 2018 | Kunst und Kultur, Siebenbürgen
Das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm (DZM) lädt am 17. Oktober zur Vorführung des Dokumentarfilms „Transilvania mea – Von Gewinnern und Verlierern“ von Regisseur Fabian Daub in das Kino Obscura in Ulm ein.
Turbo-Kapitalismus, Subventionen, ausländische Investoren, Arbeitsmigration … Welche Folgen hatte Rumäniens EU-Beitritt für die Menschen in Siebenbürgen?
Auf einer filmischen Reise durch das „Land jenseits der Wälder“ im Jahr 2016 erkundete das Filmteam heutige Lebenswelten. Der Film zeigt eine Gesellschaft, die noch immer unter Korruption und politischer Apathie leidet. Und in der sich viele Menschen, trotz starker sozialer Gegensätze, ihre Lebenskraft und Selbstgenügsamkeit bewahrt haben.
Anschließend findet eine Diskussion mit Regisseur Fabian Daub statt.
Kooperation mit Dietrich Theater Neu-Ulm
Eintritt: 8,50 Euro, ermäßigt 7,50 Euro
Weitere Informationen finden Sie auf dzm-museum.de/veranstaltungen (externer Link).
1. Okt. 2018 | Geschichte
Vom 17. bis 19. September fand in Bukarest eine interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung statt, die vom Humboldt-Club Rumänien organisiert und von der Alexander von Humboldt-Stiftung, einer der wichtigsten Forschungsförderorganisationen der Bundesrepublik Deutschland, finanziell unterstützt wurde. Das Humboldt-Kolleg, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien, aus der Republik Moldau und der Slowakischen Republik, aus Polen, Serbien und Bulgarien, aber auch aus Belgien und aus den Vereinigten Staaten von Amerika teilnahmen, stand unter dem Rahmenthema „World War I and Beyond“ (Der Erste Weltkrieg und darüber hinaus) und beschäftigte sich mit den menschlichen Tragödien, den sozialen Herausforderungen wie auch mit den wissenschaftlichen und kulturellen Antworten auf dieses global höchst folgenreiche Ereignis, zu dessen zahlreichen Resultaten nicht zuletzt die Entstehung des modernen rumänischen Staates im Jahre 1918 gehört.
Den vollständigen Artikel von Dr. Markus Fischer in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien finden Sie auf adz.ro/artikel (externer Link).
1. Okt. 2018 | Geschichte
Im Jahr 1718 schließen das Osmanische Reich und die Habsburgermonarchie einen Friedens- und einen Handelsvertrag in Passarowitz, dem heutigen Požarevac im Nordosten Serbiens. Die beiden Verträge beenden nicht nur den Kriegszustand zwischen den beiden Mächten. Sie leiten eine neue Ära der Beziehungen ein und stellen die künftige Zusammenarbeit zwischen Zentraleuropa und den Balkanländern auf eine völkerrechtliche Basis.
Die Ausstellung ist den Folgewirkungen der Verträge in den Bereichen Verkehr, Wirtschaft, politische Beziehungen, kultureller und wissenschaftlicher Austausch bis in die Gegenwart gewidmet.
Der vergriffene Katalog zur Sonderausstellung „Wir und Passarowitz. 300 Jahre Auswirkungen auf Europa“, die von Prof. Harald Heppner maßgeblich mitgestaltet wurde, ist nun online abrufbar.
Hier geht’s zum Katalog: museum-joanneum.at (externer Link)
Erschienen im Eigenverlag
Universalmuseum Joanneum GmbH
ISBN: 978-3-90317903-5
124 Seiten
31. Juli 2018 | Kunst und Kultur, Literatur
Am Mittwoch, den 8. August 2018 um 19 Uhr, stellt Roland Erb eine Mischung aus seinen Übersetzungen aus dem Rumänischen und eigenen Texten im Büchercafe ERASMUS in Hermannstadt vor. Außerdem spricht er über seine Verbindung zu Rumänien, auch zu DDR-Zeiten.
Roland Erb wurde 1943 in Töppeln (Thüringen) geboren. Er lebt seit 1961 in Leipzig und ist dort seit 1966 als Autor, Lektor und Übersetzer tätig. Nach seinem erster Gedichtband Die Stille des Taifuns (Aufbau Verlag 1981) erhielt er ein mehrjähriges Publikationsverbot. 1995 veröffentlichte er den Gedichtband Märzenschaf (Hellerau Verlag), des Weiteren sind von ihm Erzählungen, Essays und zahlreiche Übersetzungen erschienen. Roland Erb ist Mitbegründer der Literaturzeitschrift Ostragehege und wurde mit mehreren Stipendien (Rilke-Stipendium, Stipendium der Casa Baldi) und der Eminescu-Medaille der Republik Rumänien ausgezeichnet. Zu seinen Übersetzungen und Nachdichtungen gehören u. a. Werke von Ossip Mandelstam, Jan Kochanowski, Rubén Dario, Nicolás Guillén (Poesiealbum 129, mit Erich Arendt) und Gunnar Ekelöf (Volk & Welt 1984). Daneben übersetzte Roland Erb das Schiffstagebuch des Christoph Kolumbus ins Deutsche (Reclam Universalbibliothek, Leipzig 1980).
Im Herbst 2014 erschien der Band trotz aller feindlichen Nachricht im poetenladen Verlag, Reihe Neue Lyrik, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Durch den Abend führt die bekannte Berliner Literaturwissenschaftlerin Michaela Nowotnick.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf buechercafe.ro (externer Link).