Neuer Blog-Beitrag von IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach

Unter dem Titel „Wo die Hoffnung residiert: 150 Jahre Universität Czernowitz“ berichtet Florian Kührer-Wielach vom 150-jährigen Jubiläum der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz/Tscherniwzi, das vom Krieg überschattet war, aber ein hoffnungsvolles Symbol europäischer Vielfalt, Geschichte und Resilienz darstellt.

Der Beitrag ist im Gastblog „Aus der Mitte Europas“ der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD veröffentlicht.

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Übung des Notfallverbunds der Münchner Archive

Anfang Dezember nahmen die Notfallbeauftragten des IKGS, Tobias Weger und Laura Schmid, an einer Übung des Notfallverbunds der Münchner Archive teil.

In den vom Archiv der Erzdiözese München-Freising zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten probten die Teilnehmer:innen den Ernstfall: Eine Reihe an Archivalien waren einem simulierten Wasserschaden zum Opfer gefallen.

Gemeinsam übten die Mitglieder des Notfallverbunds die Prozesse der Materialverteilung, Dokumentation, Bergung, Erfassung und sachgerechten Verpackung der beschädigten Archivalien.

Das Archiv des IKGS ist seit Ende April Mitglied im Notfallverbund der Münchner Archive, der sich im Ernstfall zu gegenseitiger Unterstützung verpflichtet hat.

© Foto: Laura Schmid/IKGS

Neuer Aufsatz von PD Dr. Angela Ilić erschienen

Der Aufsatz „Whose Heritage? Examples of Contested and Shared Cultures of Remembrance and Heritage Questions in the Multicultural Formerly Habsburg Cities of Rijeka and Maribor“ ist in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Traditiones“ mit dem Themenschwerpunkt „Dediščina večjezikovnih območij / Heritage of Multicultural Areas“ erschienen. Der Publikation ist im Juni 2025 eine internationale Tagung in Ljubljana vorangegangen. Mitherausgeberin des Heftes, gemeinsam mit Marjeta Pisk, ist Dr. Anja Moric, assoziierte Wissenschaftlerin des IKGS 2024.

Der Aufsatz ist unter diesem Link als PDF verfügbar.

Rückblick auf den Abschluss der Rumänischen Kulturtage im Jubiläumsjahr 2025

Am 25. November 2025 gingen die Rumänischen Kulturtage in München mit einem Literatur- und Musikabend zu Ende, der eine Kooperation der Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V. (GeFoRum) mit der Deutsch-Rumänischen Kulturgesellschaft Apoziția, dem IKGS und dem Münchner Musikseminar e. V. war.

Bei der sehr gut besuchten Veranstaltung stellten die Rednerinnen und Redner sehr unterschiedliche Bücher vor, die Teil einer deutsch-rumänischen literarischen Brücke sind: Ramona Trufin bot einen Überblick der Literaturszene über und zu Rumänien in Deutschland, Enikő Dácz präsentierte ausgewählte Bücher des IKGS, Dan Ciudin sprach umstrittene Themen an und Brigitte Drodtloff stellte drei Herzensbücher vor.

Das Münchner Musikseminar e. V. sorgte unter der Leitung von Nadja Preissler für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen. Es spielten: Iris Maria Lazar, Jeremy Bortmes und Sergej Preissler.

© Foto: GeFoRum (Simona Nistor)

„Studientag Rumänien“ 2025 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Zum dreizehnten Mal veranstaltete der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz am 24. November 2025 einen „Studientag Rumänien“, der in diesem Jahr der Region Dobrudscha, ihren Menschen und ihrer Geschichte gewidmet war. Studierender der JGU berichteten von einer Exkursion, an der sie im August unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Christian Maner teilgenommen hatten. IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger stellte ausgewählte Dobrudscha-Reiseberichte vor und gab Einblicke in sein Forschungsprojekt zur Kultur und Geschichte der Deutschen in und aus der Dobrudscha im 19./20. Jahrhundert.

© Foto: Titus Möllenbeck, Heppenheim

Verleihung der Kerschensteiner Medaille an Claudia Maria Riehl

Die Kerschensteiner-Medaille der Stadt München wurde am 24.11.2025 an die IKGS-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Claudia Maria Riehl verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Landeshauptstadt das langjährige Engagement von Prof. Riehl für die Förderung sprachlicher Bildung und Mehrsprachigkeit.

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!

© Foto: Enikő Dácz/IKGS