Neue multimediale Website „ZwischenGrenzen“

Die erste Version der Plattform entstand im Rahmen des gleichnamigen Projekts, das wir gemeinsam mit dem Adalbert Stifter Verein durchgeführt haben. Auch die Monacensia München wirkte als Partner mit. Die Beiträge widmeten sich verschiedenen Aspekten der Grenzen im zentral- und südosteuropäischen Raum.

Nach Projektende wurde die Plattform vom IKGS zu einer offenen Medienplattform für Text-, Audio- und Videobeiträge über die Projektinhalte hinaus weiterentwickelt. Die Plattform wird auch vom Projektpartner ASV weiter mit Beiträgen bespielt. Zudem steht sie anderen Partnereinrichtungen offen.

Die visuelle und technische Entwicklung der Online-Plattform stellt eine wichtige Horizonterweiterung für uns dar. Umso dankbarer sind wir über die produktive Zusammenarbeit mit der Designerin und Expertin für strategische Markenentwicklung Susana Frau und den Entwicklern von Kollektiv 17.

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International Scientific Conference and Workshop I Ethnological Heritage in the Archives: Diverse Contexts in Central and Southeastern Europe

Just like people, or along with them, archival material often crosses borders. Not only geographical borders, but also cultural, ethnic and linguistic boundaries. As a result, professionals working with archival materials face certain research challenges, which the international conference and workshop Ethnological Heritage in the Archives: Diverse Contexts in Central and Southeastern Europe aims to address. The event is co-organised by the Institute of German Culture and History of Southeastern Europe (IKGS), the Institute of Ethnomusicology at the Research Centre of the Slovenian Academy of Sciences and Arts (ZRC SAZU)and the Slovenian Ethnological Society. 

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Neuerscheinung

Die beiden umfassenden Bände „Limbă şi cultură germană în România (1918‒1933)“ [Deutsche Sprache und Kultur in Rumänien (1918‒1933)] sind das Ergebnis eines von der rumänischen UEFISCDI (Referat für die Finanzierung von Hochschulbildung, Forschung, Entwicklung und Innovation) geförderten Projekts. Dieses hatte zum Ziel, in interdisziplinären Teams aus Historikern, Germanisten, Juristen, Soziologen und Kulturwissenschaftlern die Elemente zu erfassen, zu vertiefen und miteinander in Beziehung zu setzen, die das Mosaik der so vielfältigen Präsenz der deutschen Sprache und Kultur auf dem Gebiet des rumänischen Staates nach 1918 ausmachen.
IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach unterstützte die Herausgabe der Bände als Projektmitarbeiter und verfasste mehrere Kapitel. Die IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz schrieb zwei Beiträge.
Seinen Weg in die Bibliothek des IKGS fand dieses umfangreiche Werk selbstverständlich auch schon – und ist hier zur Ausleihe bereit.

Noch einmal Temeswar

Zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres Temeswar/Timișoara 2023 hat IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger am 7. Dezember in der Innsbrucker Buchhandlung Liber Wiederin die beiden thematisch einschlägigen Veröffentlichungen des Instituts, die „Kleine Geschichte des Banats“ von Irina Marin und die „Kleine Stadtgeschichte“ von Temeswar von Konrad Gündisch und Tobias Weger, vorgestellt.
Organisiert und moderiert wurde der Abend von Univ.-Prof. Mag. Dr. Kurt Scharr von der Universität Innsbruck. Unter den Zuhörern war eine Gruppe von Geschichts-Studierenden sowie der seit Kurzem in Innsbruck lebende Schauspieler Gerhard Brössner. Der gebürtige Temeswarer war bis zu seiner Aussiedlung nach Österreich in den frühen 1960er-Jahren Ensemble-Mitglied des Deutschen Staatstheaters Temeswar.

IKGS-Fellow 2023–2024

Wir freuen uns, Prof. Dr. Gábor Schein als IKGS-Fellow 2023–2024 vorstellen zu können. Er ist seit Mitte November im IKGS und wird sechs Monate lang zu seinem Projekt „Die metahistorischen Rahmensetzungen der Nationalliteraturen Ost-Mittel-Europas“ forschen und sich in die Arbeit des IKGS einbringen.
Dr. Schein ist Professor am Institut für Ungarische Literatur und Kulturwissenschaften an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Zudem ist er der Autor von bedeutenden Romanen, Gedichtbänden, Kinderbüchern und literarischen Essays. Seine Romane „Lazarus“ („Lázár“) sowie „Der Schwede“ („Svéd“) sind auch in deutscher Sprache erschienen.
Mehr über Prof. Dr. Schein erfahren Sie hier.

Vortrag von Dr. Anja Moric im IKGS

Letzte Woche stellte unsere Gastwissenschaftlerin Dr. Anja Moric die bewegte Geschichte der Region Gottschee/Kočevska der IKGS-Mitarbeiter:innen vor. Sie ging dabei auch auf ihr vielfältiges Engagement für den Erhalt des materiellen und immateriellen Kulturerbes der Region am Putscherle-Institut ein und wies u. a. auf ihren Gottscheer Blog hin.
Dr. Anja Moric ist drei Monate lang im IKGS und arbeitet im Rahmen eines vom Haus des Deutschen Ostens geförderten Projektes an der Auswertung und Vorbereitung der Bestände unseres Fotoarchivs zu Gottschee für die Digitalisierung.