Die aktuelle Ausgabe der „Danubiana Carpathica“ ist da!

Der 13. Band des jährlich im Auftrag der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa, des Bukowina-Institut Augsburg, des Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde und des IKGS herausgegebenen „Jahrbuchs für Geschichte und Kultur in den deutschen Siedlungsgebieten“ widmet sich dem Thema der sportlichen Mobilisierung in Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert.
 
Im Fokus des von Angela Ilić und Tobias Weger herausgegebenen Sammelbandes stehen als gemeinsamer Nenner die Trias von Bewegung, Organisation und Ideologie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Vereine und Bewegungen, die sich als „deutsch“ verstanden beziehungsweise (zumindest zeitweise) deutschsprachig waren, aber auch auf deren Interaktionen mit Vereinen und Bewegungen anderer Ethnien und Sprachgruppen sowie mögliche Veränderungen ihres Selbstverständnisses.
 

Neue Rezensionen zum Sammelband „Bekenntnis und Diaspora“

„Dieser Band […] macht neugierig auf mehr,” konstatiert Friedhelm Hans in seiner Rezension von “Bekenntnis und Diaspora”, die in den „Blättern für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde“ 90 (2023) erschienen ist.
 
Ludwig Steindorff urteilt in der Rezension, die er für die „Südost-Forschungen“ 81 (2022) geschrieben hat, folgenderweise: „Aus der Summe von dicht dokumentierten Fallstudien ist ein Band entstanden, der sich über die einzelnen Themen hinaus als Einführung in die Geschichte des Protestantismus in Südosteuropa v. a. für die zweite Hälfte des 19. Jh.s und bis 1945 eignet und auch die darauffolgenden Entwicklungen bis in die Gegenwart verständlicher macht.“
 

Arbeit im Personenarchiv des IKGS

Unsere Bundesfreiwilligendienstleistende, Juliane Stadtmüller, unterstützt die Arbeit im Personenarchiv des IKGS tatkräftig – die Bestände werden sortiert und erfasst.
 
 
Das Archiv des IKGS dokumentiert das Wirken und Schaffen zahlreicher Schriftsteller, Publizisten und Wissenschaftler aus Zentral- und Südosteuropa, insbesondere aus Rumänien, Ungarn und Deutschland. Der Schwerpunkt des Archivs liegt im 20. und 21. Jahrhundert. Es besteht aus ca. 30 Vor- und Nachlässen sowie Materialsammlungen zur südosteuropäischen Geschichte und Literatur.
 
Einige Bestände sind bereits online in Kalliope erschlossen und können hier eingesehen werden.
 

Rezensionen zum „Spiegelungen“-Themenschwerpunkt „Archive in Kroatien“

Im Dezember sind gleich zwei Rezensionen zur „Spiegelungen“-Ausgabe 2.2022 in kroatischer Sprache erschienen. Das Heft stellte in acht Texten Archivbestände, Sammlungen sowie laufende Forschungs- und Digitalisierungsprojekte mit deutschem oder österreichischem Bezug vor.
 
 
Mislav Radošević unterstreicht in der Zeitschrift der Gesellschaft für kroatische Geschichte „Historijski zbornik“ 76/2023 H. 2. (S. 186–188) die Bedeutung eines solchen Vorhabens:
„Die Veröffentlichung solcher thematischen Einheiten erhöht die Qualität der Arbeit von Archivaren bei der Auflistung und Kategorisierung von Materialien und hilft bei der Erstellung von Datenbanken digitalisierter Materialien. Die weitere Veröffentlichung solcher thematischen Sammlungen zum Archivgut in deutscher Sprache, das vor allem in kroatischen Archiven aufbewahrt wird, würde deutschsprachige Forscher sicherlich noch stärker zu diachroner und thematisch vielfältiger Forschung in der Geschichtsschreibung und angrenzenden Disziplinen anspornen.“
 
 
Auch Ankica Strmota hebt im Jahrbuch des Kroatischen Staatsarchivs „Arhivski vjesnik“ 66/2023 (S. 388–392) die Nützlichkeit eines solchen Unternehmens hervor und stellt über den Themenschwerpunkt hinaus das ganze Heft vor.
 
 

Neue Podcast-Folge: ,,Gute Gedichte sind Zufluchtsorte.“ Christian T. Klein im Gespräch

Drei Jahre nach seinem literarischen Debüt in den Spiegelungen erhielt Christian T. Klein den Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2023. Nach der Preisverleihung, die am 9. Mai im Rahmen der Deutschen Literaturtage in Reschitza (rum. Reșița) stattfand, sprach er mit Enikő Dácz über seine „Wittstock-Initiation“, den sprachlichen Zugang zur Wirklichkeit, die „Liebesbeziehung“ zum Rumänischen und den Weg, der ihn zur Literatur und parallel dazu aus Rumänien über Deutschland „nach Hause“, nach Wien führte.
 

Dokumentation: Vergessener Holocaust in Transnistrien?

Im Rahmen der Fotodokumentation „Haus der Ewigkeit. Jüdische Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum“ des Stadtarchiv Aschaffenburg wird unsere Dokumentation „Vergessener Holocaust in Transnistrien?“ in einer Endlosschleife bis zum 29. Dezember 2023 gezeigt. Der Dokumentarfilm entstand unter der Projektleitung von Dr. Markus Winkler und wurde gefördert vom Auswärtigen Amt.
 
Auf einer Reise durch die Ukraine und die Republik Moldau entdeckt Felix Zuckermann, Sohn der Holocaust-Überlebenden Rosa Zuckermann, erstmals die Orte der Deportation seiner Mutter, er trifft Zeitzeugen und spricht in einer Erinnerungswerkstatt mit jungen Ukrainern und Moldauern. Mit subtilen und eindrucksvollen Bildern thematisiert der Film Aspekte des Holocaust, die im westlichen Europa kaum bekannt sind.
 
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