Auf zwei Rädern zur Arbeit

Es ist wieder so weit: Auch in diesem Jahr beteiligt sich das IKGS ab dem 12. Mai wieder mit einem Team am „Stadtradeln“. Das Ziel: die Fahrradmobilität in Deutschland weiter ausbauen.
 
Mehrere Institutsmitarbeiter/innen nutzen das Fahrrad für den täglichen Weg zur und von der Arbeit. Die dabei zurückgelegten Fahrradkilometer sowie private Wege werden 21 Tage lang erfasst und dabei die individuellen und die Team-Kilometer ermittelt. Die Beteiligung an diesem Projekt ist Teil von IKGSustainable, einem Maßnahmenpaket zur Förderung der Nachhaltigkeit im IKGS.
 
 

Internationales Forum Moldova: Tagungsbericht auf H / Soz / Kult online

 
Seit Kurzem ist der Bericht über das Internationale Forum Moldova auf der Plattform H / Soz / Kult erschienen. IKGS-Mitarbeiter und Mitorganisator des Internationalen Forum Moldova Tobias Weger berichtet nicht nur über die wissenschaftliche Konferenz „Moldova: Europäische Perspektiven – Geschichte, Gegenwart und Zukunft“, sondern auch über die öffentliche Podiumsdiskussion und die anschließenden Workshops.
 
 
 
Angesichts der radikal veränderten Sicherheitslage in der Großregion seit 2014/2022, der Verleihung des Status eines Bewerberlandes für die Europäische Union im Juni 2022 und im Vorfeld der Wahlgänge im Herbst 2024 (Präsidentschaftswahlen, Referendum zur EU-Mitgliedschaft) sowie im Frühjahr 2025 (Parlamentswahlen) ist das Interesse der europäischen Gemeinschaft an der Republik Moldau deutlich gestiegen.
 
Auf Basis dieser Entwicklungen bot das Internationale Forum Moldova mit seinen öffentlichen Gesprächsformaten, einer wissenschaftlichen Konferenz, vier Workshops und einer Exkursion in das autonome Gebiet Gagausien ein Forum des Dialogs zwischen der Republik Moldau und zentraleuropäischen Partnern auf mehreren, miteinander eng verbundenen Ebenen. Im Mittelpunkt stand ein historisch fundierter und gleichzeitig zukunftsgerichteter Austausch zwischen Akteurinnen und Akteuren an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Kultur, Politik und Publizistik.
 
Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung Auslandsbüro Moldau (KAS), Staatliche Universität Moldau, Chișinău (USM), Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa, Oldenburg (BKGE), Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität, Warschau, der Staatlichen Pädagogischen Universität „Ion Creangă“ Chișinău, der Kulturreferentin für Siebenbürgen, den Karpatenraum, Bessarabien und die Dobrudscha am Siebenbürgischen Museum Gundelsheim/Neckar, dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa in Wien, sowie dem Museum für die Opfer von Deportation und politischer Repression, Chișinău.
 
 

Aufnahme des IKGS in den Notfallverbund der Münchner Archive

Ende April fand die Frühjahrssitzung des Notfallverbunds der Münchner Archive statt. Das Archiv des IKGS wurde einstimmig in den Verbund aufgenommen, der den beteiligten Institutionen Vernetzung, Ressourcen und im Notfall Unterstützung bietet.
 
Wir danken dem Notfallverbund für die freundliche Aufnahme und freuen uns auf die künftige Kooperation. 
 
 
Foto: Notfallbox für Kulturgüter
© Laura Schmid / IKGS
 

Vortrag und Vernetzung in Neapel

Am 15.4.2025 hielt PD Dr. Angela Ilić einen Vortrag mit dem Titel „A Patchwork of Beliefs, Practices and Policies. Religion in Central and Southeastern Europe as a Unifying and Dividing Factor since 1989“ an der mehr als 800 Jahren alten Universität Neapel Federico II. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Seminars „Geschichte der ethnischen Konflikte und der nationalen Integration“ von Prof. Dr. Vanni D’Alessio an der Abteilung für Sozialwissenschaften statt.
 
Zudem nahm Dr. Ilić an einem Doktorandenseminar zum Thema „Extreme politische Gewalt in der Welt seit 1945“ an der Scuola Superiore Meridionale teil, und stellte ihre Monografie zu Identitätskonstruktionen im späthabsburgischen Rijeka und Maribor in informellen Rahmen vor. Ihr Besuch bat die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen in den Fächern Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft auszutauschen.
 
Foto: Vanni D’Alessio

Autorengespräch in Temeswar/Timișoara

Auf die erfolgreichen Buchpräsentation der rumänischen Ausgabe der kleinen Stadtgeschichte von Temeswar („Timișoara – Scurtă Istorie a Orașului“) am 14. April folgte am 15. April 2025 an der Westuniversität/Universitatea de Vest ein Gespräch der beiden Autoren Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch und PD Dr. Tobias Weger in der Zentralen Universitätsbibliothek (Biblioteca Centrală Universitară) „Eugen Todoran” mit der Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Prof. Dr. Adriana Babeți und dem Humangeografen Doz. Dr. Alexandru Drăgan. Begrüßungsworte sprachen Marilena Tudor, die Verlagsleiterin des Universitätsverlags (Editura Universității de Vest), sowie Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Vasile Docea. Thematisiert wurden einzelne Aspekte des Buches, seine Konzeption und die Bedeutung von Temeswar als „Zentrum an der Peripherie“.
 
Foto: Dorota Weger

CfP: Zagreber germanistische Beiträge │ Regionaler Fokus in zentraleuropäischen Germanistiken │ Deadline: 01. Juni 2025

Die jährlich erscheinende Zeitschrift Zagreber Germanistische Beiträge, mit herausgegeben von IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz, bittet für die Ausgabe 2026 mit dem Themenschwerpunkt Regionaler Fokus in zentraleuropäischen Germanistiken um Exposés für Beiträge.

Das Verbindende der zentraleuropäischen Germanistik ist im Einzelnen denkbar heterogen. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob sich nicht dennoch Facetten einer fachspezifischen Auseinandersetzung mit der besonderen Konstellation des ›eigenen Fremden‹, Bausteine für eine diesbezügliche Fachgeschichte der zentraleuropäischen Germanistik(en), zusammentragen ließen. 

Ein Exposé im Umfang von bis zu 300 Wörtern (inkl. Titel und Quellen) bitte bis 1. Juni 2025 an die Hgg. senden (dacz@ikgs.de oder svidulic@m.ffzg.hr). Die Redaktion wird über die Annahme entscheiden und ggf. um einen ausformulierten Beitrag von bis zu 45.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen und Fußnoten) bitten, der bis Ende Januar 2026 einzureichen wäre.

Weitere Informationen