Trenčín – Kulturhauptstadt Europas 2026

Am 21. und 22. Mai hielt sich IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger in der westslowakischen Stadt Trenčín auf, die im Jahr 2026 Europäische Kulturhauptstadt sein wird.
 
Anlass der Reise war ein vom Kulturhauptstadtbüro Trenčín 2026 und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa organisiertes Koordinierungstreffen, bei dem slowakische, deutsche und österreichische Akteur/innen und Institutionen ihre Projekte für das Kulturhauptstadt präsentierten. Das IKGS wird in der Print- und der Online-Ausgabe seiner Zeitschrift „Spiegelungen“ kulturhistorische Beiträge zu Trenčín veröffentlichen und damit für die im Waag-Tal gelegene Stadt Werbung machen.
 
Fotos: © Tobias Weger, IKGS

CfP: Zagreber Germanistische Beiträge │ Regionaler Fokus in zentraleuropäischen Germanistiken │ Deadline: 01. Juni 2025

Die Ausgabe 2026 der jährlich erscheinenden Zeitschrift „Zagreber Germanistische Beiträge“ widmet sich zentraleuropäischen Germanistiken und der Frage: Wie steht es um die Auseinandersetzung mit dem ›Naheliegendsten‹ – den Traditionen deutscher Sprache und Literatur im zentraleuropäischen Raum?
 
Der Herausgeber Prof. Dr. Svjetlan Lacko Vidulić und die Gastherausgeberin bzw. IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz, laden alle am Thema Interessierten ein, Ihr Exposé im Umfang von bis zu 300 Wörtern bis zum 1. Juni 2025 einzusenden (dacz@ikgs.de oder svidulic@m.ffzg.hr).
 

Das IKGS zu Besuch im Haus der Donauschwaben

Am 21. Mai fuhr das IKGS ins Kulturzentrum Haus der Donauschwaben, um sich gegenseitig über die jeweiligen Bestände, Arbeitsweisen, Freuden und Tücken auszutauschen. So geht es neben der allseits bekannten Herausforderung, die ältere und jüngere Generation gleichermaßen anzusprechen auch darum, wie man all die akribisch gesammelten Erinnerungsobjekte am besten ausstellen kann – denn sie erzählen alle zusammen von größeren Sehnsuchtsräumen, die aber auch sehr divers geprägt sein können.
 
Wir konnten viel erfahren und sind sicher, dass der begonnene Austausch so gut weitergeht wie er begonnen hat.
 
Fotos: © Paula Ruppert/IKGS
 
Mehr über das Kulturzentrum Haus der Donauschwaben erfahren Sie hier.

Neue Rezension

Im Online-Ressort unserer „Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas“ ist kürzlich eine neue Rezension erschienen. Einen dazu passenden Podcast haben wir ebenfalls – lesen und hören Sie gerne hinein.

Andrei Corbea-Hoișie, Steffen Höhne, Oxana Matiychuk, Markus Winkler (Hgg.): Handbuch der Literaturen aus Czernowitz und der Bukowina – rezensiert von Natalia Blum-Barth
 

Neue Veröffentlichung von PD Dr. Angela Ilić

Der Aufsatz „Traces of a Largely Bygone World: Challenges and Possibilities for Archival Research on Germans and German Heritage in Southeastern Europe“ von IKGS-Mitarbeiterin PD Dr. Angela Ilić ist im Handbuch „Archives and Traces of Migration: A Handbook of Best Practices“ erschienen. Das Handbuch ist im Rahmen des internationalen Projektes „AToM – Archives and Traces of Migration“ entstanden, an dem PD Dr. Ilić mitgearbeitet hat. Das von der Europäischen Union mitfinanzierte Projekt brachte Institutionen wie ICARUS Kroatien, das Ungarische Nationalarchiv sowie das Spanische Staatsarchiv zusammen.
 
Das Handbuch ist in Online– sowie in Druckversion erhältlich.
 
Angela Ilić: Traces of a Largely Bygone World: Challenges and Possibilities for Archival
Research on Germans and German Heritage in Southeastern Europe. In: Tamara Štefanac, Anne Gilliland (Hgg.): Archives and Traces of Migration: A Handbook of Best Practices. Zagreb 2025, S. 347–367.
 

Neue Podcast-Folge: Miszellen aus Temeswar. Eindrücke aus der Europäischen Kulturhauptstadt 2023

Neuer „Spiegelungen“-Podcast

Im Jahr 2023 war Temeswar/Timișoara/Temesvár/Timišvar, die Metropole des Banats, Europäische Kulturhauptstadt. Dieser Streifzug von Tobias Weger führt zu ausgewählten Orten in der Inneren Stadt – zu einem 1751 konzessionierten Hotel, in die Werkstatt eines serbischen Schneiders, zur serbisch-orthodoxen Kathedrale und dem römisch-katholischen Dom am zentralen Platz der Stadt. Auf diesem Spaziergang kommt auch die Frage auf, welche Kapitel der Stadtgeschichte heute nicht erinnert werden, etwa das Wirken des spätmittelalterlichen Predigers Pelbart de Temeswar, die osmanische Phase oder die Anwesenheit von Beethovens erster Geliebter, die später einen Temeswarer Festungskommandanten heiratete.

Zur Podcast-Folge

Zu den „Spiegelungen: Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas“

© Foto: Tobias Weger