150. Jahrestag der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz/Tscherniwzi

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität (1875 als Francisco-Josephina im damaligen Kronland Bukowina gegründet), wurde IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach zu den Feierlichkeiten nach Czernowitz in die Bukowina eingeladen. Neben einer Reihe an diversen Veranstaltungen, um das Jubiläum zu feiern, fanden auch Podiumsdiskussionen mit ukrainischen und ausländischen Wissenschaftler:innen statt.

IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach nahm an der Diskussion zum Thema „Internationalization of Higher Education during the War: Resilience Practices“ teil – gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Purici , Vize-Rektor für internationale Beziehungen, Universität Ștefan cel Mare, Rumänien, Prof. Dr. Valy Ceia, Vize-Rektor für Internationalisierungsstrategie, Universitätsnetze und Beziehungen zu europäischen Institutionen, West-Universität Timișoara, Rumänien, Prof. Dr. Andrea Lenschow, Vizepräsidentin für Internationale Angelegenheiten, Vielfalt und Akademische Personalentwicklung, Universität Osnabrück, Deutschland, Prof. Dr. Liviu-George Maha, Rektor, Alexandru Ioan Cuza Universität, Rumänien, und Prof. Dr. Andrew Verstiak, Vize-Rektor für Digitalisierung, Universität Czernowitz, fachkundig zusammengestellt und moderiert von Nataliya Nechayeva-Yuriychuk – Associate Professor an der Abteilung für Politikwissenschaft und öffentliche Verwaltung, Universität Czernowitz.

© Foto: Khrystyna Kryliuk

Hinter den Kulissen: Das Projekt zur Erschließung historischer Bilder von Dr. Hugo Grothe

Das IKGS arbeitet unter dem Motto bewahren – erforschen – vermitteln. Deshalb legen wir Wert darauf, unsere Forschungsprojekte auch mit der Leidenschaft, mit der wir sie bearbeiten, nach außen zu zeigen. Und so erklärten gestern PD Dr. Angela Ilić und Benedikt Arnold für ein Video ihr Projekt „Erschließung, Zugänglichmachung und Präsentation historischer Bilder von Dr. Hugo Grothe“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales finanziert wird. Freuen Sie sich also bald auf einen neuen audiovisuellen Einblick in unsere Arbeit!

Zur Projektseite

© Foto: Laura Schmid/IKGS

Wie erschließe ich einen Nachlass? Eszter Stricker erklärt die Erschließung des Bestandes „Robert Reiter“

Vor dem Abschluss des Projekts „Sicherung des Nachlasses von Robert Reiter“ erklärt und zeigt unsere Projektmitarbeiterin Eszter Stricker, was es genau bedeutet, einen Nachlass zu erschließen – und was es Spannendes im Nachlass des Banater Kulturvermittlers und Autors Robert Reiter alias Franz Liebhard zu finden gibt. Aktuell arbeitet Eszter an der Zugänglichmachung des Nachlasses über den Kalliope Verbundkatalog und der Rechteklärung.

Das Projekt wird gefördert vom Kulturwerk der Banater Schwaben, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zum Video

Zur Projektseite

Zum Podcast „Leben und Schaffen im Zeichen von Brüchen. Ein Gespräch über Robert Reiter“ mit Dr. Réka Jakabházi

Neue Rezension zu IKGS-Publikation in der Siebenbürgischen Zeitung

„Der reichhaltige Tagungsband „Zwischen ‚Selbsthilfe‘ und ‚Fremdsteuerung‘“ des IKGS bietet mit seinen zwölf Beiträgen einen thematisch breit aufgestellten Überblick über die politische Geschichte der Deutschen in Rumänien in den 1930er Jahren.“

So ordnet Doris Roth von der Siebenbürgischen Zeitung den Band ein, der aus einer Tagung zur politischen Geschichte der Deutschen in Rumänien zwischen 1933 und 1938, die im September 2019 in Klausenburg stattfand, hervorgegangen ist.

Zur Rezension

Zum Band

Zur IKGS-Buchreihe

PD Dr. Angela Ilić auf Expertenpanel zu ethno-konfessionellen Minderheiten in Serbien

Am 22.9. sprach PD Dr. Angela Ilić am Expertenpanel „Ethno-konfessionelle Minderheiten in Serbien: Religion, Identität und öffentlicher Diskurs“. Sie hielt einen Impulsvortrag und nahm an der anschließenden Diskussion teil. Die Veranstaltung wurde vom Institut für Balkanstudien der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Kunst (SANU) organisiert und brachte Teilnehmer von verschiedenen Disziplinen – Politikwissenschaft, Anthropologie, Religionswissenschaft, Philologie und Medienwissenschaft – zusammen.

© Foto: SANU