9. Spendenfahrt in die Bukowina

Prof. Dr. Tobias Arand der PH Ludwigsburg und sein Team auf der 9. Spendenfahrt nach Czernowitz/Tscherniwzi in die Bukowina: Dort haben sie u.a. eine Spende der Firma Jack Links/Bifi – 1000 Kisten Bifi-Salamibrot mit 20 000 Einzelportionen – an das Netzwerk Gedankendach übergeben. Die Transportkosten wurden aus Spendengeldern des Netzwerks Gedankendach finanziert.

Wir danken all unseren Spender:innen ganz herzlich; ohne Sie wären diese Fahrten in die Ukraine nicht möglich!

Weitere Informationen zur Spendenaktion

© Foto: Prof. Dr. Tobias Arand

Keynote von Florian Kührer-Wielach im Rahmen der Tagung „Traditions, National Identities, and State Building in East-Central Europe“ in Cluj-Napoca/Klausenburg

Am 16. Oktober hielt IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach im Rahmen der „Akademischen Tage“ des Institutul de Istorie „George Bariţiu” al Academiei Române die Keynote „German, but Austrian: The Ethnic Germans and the Dollfuß-Schuschnigg-Regime“.

Im Mittelpunkt standen die Hauptakteure und die Ideologie des Österreichischen Verbandes für Volksdeutsche Auslandsarbeit, der von 1934 bis 1938 bestand. Er repräsentiert den Versuch, im Rahmen des autoritären „Ständestaates“ eine genuin-österreichische Politik zu den „Volksdeutschen“ auf dem Gebiet des Donau-Karpaten-Raumes zu etablieren und sich gleichzeitig von NS-Deutschland abzugrenzen.

© Foto:  Andreea Beatrix Pantiloi (Academia Romana Filiala Cluj)

Neue Rezension zu „Identitäten in regionalen Zentren…“

„Die vorliegende Studie liefert […] einen wichtigen Beitrag zu großen Forschungsthemen der gegenwärtigen Identitäts- und Empiregeschichte, indem sie gesamteuropäische Phänomene in ihren lokalen Ausprägungen nachvollzieht. Ihre Bedeutung liegt in einer genauen und differenzierten Neubewertung regionaler Verhältnisse und Verflechtungen, die auch auf die Identitäten der Beteiligten reflektieren konnten. So entsteht ein facettenreiches Bild urbaner Alltagsgeschichte, das direkt mit den Entwicklungen des 19. Jahrhunderts und der Zwischenkriegszeit in Verbindung gebracht werden kann.“

So resümiert Marion Averbeck-Dotter ihre Rezension der Monografie von PD Dr. Angela Ilić, „Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie. Die Fallbespiele Rijeka und Maribor“.

Die Rezension ist in der Historischen Zeitschrift 321 (2025) H. 2, S. 501–504 erschienen. Zur Open Access-Version geht es hier.

Buchvorstellung „Building a Nazi Racial Community. Mobility and Transnational Transfers between Nazi Germany and the South-Eastern European ‚Volksdeutsche‘“

Im Rahmen der Tagung „Traditions, National Identities, and State Building in East-Central Europe” in Klausenburg/Cluj-Napoca wurde Band 144 der IKGS-Buchreihe, „Building a Nazi Racial Community. Mobility and Transnational Transfers between Nazi Germany and the South-Eastern European ‚Volksdeutsche‘“, in Anwesenheit der Herausgeber Ottmar Trașcă, Virgiliu Țârău und Corneliu Pintilescu vorgestellt. Nach einer kurzen Einleitung vom Mitherausgeber der Buchreihe, Dr. Florian Kührer-Wielach, in der er die gute Zusammenarbeit mit dem Verlag Friedrich Pustet betonte, präsentierten Dr. Attila Gidó vom Institutul pentru Studierea Problemelor Minorităţilor Naţionale und Dr. Cristian Cercel vom IdGL Tübingen.

Zum Band

© Foto: Enikő Dácz/IKGS

Vorträge von Dr. Florian Kührer-Wielach und Dr. Enikő Dácz an der Abteilung für Internationale Studien und Zeitgeschichte der Universität Cluj-Napoca/Klausenburg

Am 14. Oktober hielt IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach im Rahmen der zeithistorischen Ringvorlesung der Abteilung für Internationale Studien und Zeitgeschichte der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca/Klausenburg einen Gastvortrag zum Thema „Does Central Europe Exist? If So, Which One?“. Das zahlreich erschienene Publikum diskutierte anschließend über die Aktualität des Begriffs.

IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz sprach im Rahmen eines Seminars über die literarischen Nachlässe deutschsprachiger Autoren, die in rumänischen Archiven zugänglich und für die Erforschung literarischer Netzwerke der Zwischenkriegszeit unerlässlich sind. Im Gespräch mit den Studierenden wurde auf die Möglichkeiten und Grenzen der Netzwerkanalyse eingegangen.