Buchpräsentation

„Die ganze Welt ist ein Orchester. Der Dirigent Adam Fischer“

Adam Fischer und Andreas Oplatka im Gespräch

 

 

19. September 2019, 20 Uhr
Autorenbuchhandlung, Wilhelmstraße 41, München (Karte)

Eine Veranstaltung des IKGS und des Hungaricum – Ungarischen Instituts der Universität Regensburg in Kooperation mit der Autorenbuchhandlung.

Freier Eintritt

 

Ob mit Philharmonikern oder Kammerorchestern, ob italienische Oper, Wiener Klassik, Richard Wagner oder Joseph Haydn: Der große Dirigent Adam Fischer bringt die Welt zum Klingen und vergisst dabei nicht die Welt, in der er lebt. Von Mailand bis New York, von Wien bis London, von München bis Tokio, Salzburg oder Bayreuth – Adam Fischer zählt zu den weltweit begehrtesten Dirigenten der Gegenwart. Aufgewachsen in einer Budapester Musikerfamilie, in der die Eltern dem Holocaust knapp entkommen waren, gelang es ihm früh, für die Ausbildung in Wien (bei Hans Swarowsky) die kommunistische Heimat zu verlassen. Als brennend interessierter politischer Geist wurde er zu einem Vorkämpfer für die Durchlässigkeit des Eisernen Vorhangs, gründete die Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie, die Budapester Wagner-Tage und verfolgt bis heute die Vorgänge in Ungarn äußerst kritisch. Andreas Oplatka zeichnet in seiner Biographie den Werdegang dieses großen Künstlers nach, der in seiner Bedeutung an die Vorbilder Carlos Kleiber und Nikolaus Harnoncourt immer näher heranrückt.

Andreas Oplatka wurde 1942 in Budapest geboren und kam 1956 in die Schweiz. Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich und Wien. Von 1968 bis 2004 außenpolitischer Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung, deren Korrespondent er in Stockholm, Paris, Moskau und Budapest war. Bei Zsolnay erschienen Graf Stephan Széchenyi. Der Mann, der Ungarn schuf (2004) und Der erste Riss in der Mauer. September 1989 – Ungarn öffnet die Grenze (2009).

 

Ansprechspartner:
Dr. Enikő Dácz (IKGS): dacz@ikgs.de

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