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Literarische Stätten in Südosteuropa.
Das multiethnische Kronstadt als literarischer Erfahrungsraum in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Auf unterschiedliche Raumkonzepte der kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft aufbauend stellt sich das Projekt einerseits die Aufgabe, Kronstadt/Braşov/Brassó in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Schauplatz literarischen Lebens und Wirkens zu erforschen, andererseits „Raum“ als Kategorie literaturwissenschaftlicher Analysen anzuwenden und das in Texten imaginierte Kronstadt von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zu reflektieren. Ausgehend von der existierenden ethnischen Vielfalt, deren Vielstimmigkeit sich in den dominierenden nationalen Literaturgeschichten nicht wiederfinden lässt, wird im ersten Schritt auf die lokalen Verhältnisse des Kronstädter Literaturbetriebs eingegangen. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei den literarischen Diskursen zu, die mit der politisch-räumlichen Neuordnung nach 1918 einhergingen. Der zweite Teil widmet sich komparatistischen Analysen ausgewählter deutscher, rumänischer und ungarischer literarischer Texte.

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