Panel 1/4 | “Areas of Cooperation and Conflict: Religious Communities and Civil Society (I)“ – Konferenz „Mit- und Nebeneinander. Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft im südöstlichen Europa“

 

22. April 2021, 16 – 18 Uhr

Im Rahmen der internationalen Konferenz „Mit- und Nebeneinander. Religions­gemein­schaften und Zivilgesellschaft im südöstlichen Europa / Together and Side by Side. Religious Communities and Civil Society in South Eastern Europe“

Thema des Panels 1: Areas of Cooperation and Conflict: Religious Communities and Civil Society I

Marijana Ajzenkol (Belgrade)
Martin Hauser (Fribourg)
Mihai Iordache (Bucharest)

Moderation: Angela Ilić (Munich)

Die Konferenzreihe wird von der Stiftung Pro Oriente – Kommission für Südosteuropäische Geschichte, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München und dem Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz veranstaltet.

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Internationale Video-Konferenz | Mit- und Neben­einander. Religionsgemein­schaften und Zivilgesellschaft im südöstlichen Europa

 

22. April 2021, 29. April 2021, 6. Mai 2021, 20. Mai 2021, jeweils 16 – 18 Uhr

Die Stiftung Pro Oriente – Kommission für Südosteuropäische Geschichte, das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München und das Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz veranstalten die Konferenz „Mit- und Nebeneinander. Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft im südöstlichen Europa“.

Die als Reihe konzipierte Konferenz widmet sich der Frage nach dem Umgang der Religionsgemeinschaften mit zivilgesellschaftlichen Zielen und Aktionen im südöstlichen Europa seit 1989. Panel 1 und Panel 2 geben Einblick in die Praxis, anhand derer ersichtlich wird, wo es ein Mit- und Nebeneinander der Religionsgemeinschaften geben kann, wenn zivilgesellschaftliche Anliegen anstehen, aber auch, wo es aus welchen Gründen Grenzen gibt. Panel 3 setzt bei den daraus gewonnenen Einsichten fort und widmet sich der Frage, welchen Zugang die einzelnen Religionsgemeinschaften zur Zivilgesellschaft haben und worauf allfällig auftretende Unterschiede zurückzuführen sind. Panel 4 setzt sich vor dem Hintergrund der Ergebnisse aus den drei anderen Panels das Ziel, den Begriff „Zivilgesellschaft“ im Kontext von Religionsgemeinschaften im südöstlichen Europa kritisch zu reflektieren.

Den jeweiligen Live-Stream können Sie sich beim entsprechenden Panel auf der Website der Konferenz ansehen.

Lesung und Gespräch mit Ilija Trojanow

 

22. April 2021, 17 Uhr (MEZ) ׀ 18 Uhr (OEZ)

Macht und Widerstand

Moderation: Enikő Dácz

In der Reihe „Achtung Literatur!“ laden wir diesmal zu einem Online-Treffen mit dem mehrfach preisgekrönten Schriftsteller Ilija Trojanow ein.
In dem 2020 auch auf Rumänisch erschienenen Roman Macht und Widerstand schildert Trojanow mit dokumentarischer Präzision die Lebensgeschichten eines Widerstandskämpfers und eines Offiziers in Bulgarien. Dabei entblößt sich die Biografie des Einzelnen als eine „Bürografie von Unterstellungen“ und die Erinnerungen fügen sich zu einem zeitgeschichtlichen Panorama zusammen.

Mehr zum Buch erfahren Sie hier (externer Link).

Lothar Quinkenstein | Die Brücke aus Papier. Sprachen der Bukowina

 

danube books Verlag, Ulm 2020

In elf Sprachen und vier Schrift­systemen erscheint der fünfte Band der Lyrikreihe edition textfluss im danube books Verlag: Der mit dem Spiegelungen-Preis für Lyrik 2017 prämierte Gedichtzyklus „Die Brücke aus Papier – Sprachen der Bukowina“ von Lothar Quinkenstein ist eine Hommage an das jüdische Erbe der historischen Kulturregion Bukowina.

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Enikő Dácz, Réka Jakabházi (Hgg.) | Literarische Rauminszenierungen in Zentraleuropa. Kronstadt/Brașov/Brassó in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

 

Dieser Band erforscht einerseits Kronstadt/Brașov/Brassó in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Schauplatz literarischen Lebens sowie Wirkens und wendet andererseits den „Raum“ als Kategorie transnational angelegter literaturwissenschaftlicher Analysen an. Dabei reflektiert er die in Texten unterschiedlicher Gattung imaginierte Stadt von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im imperialen und postimperialen Kontext. Der auch literarisch vollzogene und mitgestaltete Diskurswechsel, der notwendigerweise mit der Neuinszenierung sowie Besetzung des Raumes einherging, gehört zu den Themenschwerpunkten des Buches.

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