Die Tagung nimmt historische Zukunftsprojektionen deutschsprachiger Gemeinschaften im Beziehungsraum Mittel- und Südosteuropas epochenübergreifend und interdisziplinär in den Blick. Visionen, Konzepte und Szenarien werden als historische Quellen verstanden, die Aufschluss über politische Positionierungen, kulturelle Selbstverortungen, Akteure, Netzwerke und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse geben. Ziel ist es, alternative Zukunftsprojektionen der Vergangenheit zu analysieren und ihre Bedeutung für das Verständnis der Gegenwart zu reflektieren.

Veranstalter: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München in Zusammenarbeit mit dem Historischen Kolleg, München
Datum: 22. und 23. Oktober 2026
Ort: Historisches Kolleg, München
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Deadline: 31. Mai 2026
Kontakt: kuehrer@ikgs.de
Website: https://www.ikgs.de/ikgs25/

Abstracts (ca. 300–500 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz werden bis zum 31. Mai 2026 an kuehrer@ikgs.de erbeten. Die Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt bis Ende Juni 2026. Eine begrenzte Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen.

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