Dr. Stéphanie Danneberg

Veranstaltungen | Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: danneberg@ikgs.de
Tel.: 089/78 06 09 14

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Forschungsschwerpunkte
  • Wirtschaftsnationalismus in der Habsburgermonarchie
  • Wirtschaftsgeschichte Siebenbürgens, interethnische Beziehungen in Siebenbürgen, Vereinsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
 
Beruflicher Werdegang
  • Ab Januar 2018: Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit am IKGS
  • 2015–2017: Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen des Kooperationsprojekts „Historischer Wandel und biographische Zäsuren im Lebenswerk des Schriftstellers Paul Schuster (1930−2004)“ zwischen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem IKGS, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • 2017: Promotion (magna cum laude) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Historisches Seminar, Abteilung Geschichte Osteuropas und Südosteuropas
  • 2014–2015: wissenschaftliche Hilfskraft am IKGS
  • 2000–2006: Tätigkeiten als Filialleiterin, im Marketing und im Management in München
  • 1999: MA/DESS „Études Germaniques“ (Neuere und Neueste Geschichte, Politik und Gesellschaft Deutschlands und Österreichs) am Centre d‘Études Germaniques, Université Robert Schuman, Strasbourg
  • 1998: MA/DU „Connaissance de l’Europe Centrale Contemporaine“ (Neuere und Neueste Geschichte, Politik und Gesellschaft Ostmitteleuropas und Südosteuropas) am Centre d‘Études Germaniques, Université Robert Schuman, Strasbourg (mit Auszeichnung, Jahrgangsbeste).
  • 1997: Diplôme de l’Institut d‘Études Politiques (Politikwissenschaft) in Lille
  • 1995: Bachelor/Licence de Lettres Modernes (Abschlussdiplom der Literaturwissenschaft/Neuphilologie) an der Université du Littoral, Dunkerque
 
Monografien
  • Wirtschaftsnationalismus lokal. Interaktion und Abgrenzung zwischen rumänischen und sächsischen Gewerbeorganisationen in den siebenbürgischen Zentren Hermannstadt und Kronstadt. 1868−1914. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht Verlag (Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa 10) 2018.
    (Zur Verlagsseite)
 
Beiträge für Sammelbände
  • Das Verhältnis zwischen Sachsen und Rumänen in Siebenbürgen, 1910–1916. In: Harald Heppner (Hg.): Umbruch mit Schlachtenlärm. Siebenbürgen und der Erste Weltkrieg. Böhlau Verlag: Köln, Weimar, Wien 2017, 113−127.
  • Politische Alternative, Wahlrechtsreform, Sozialdemokratie: Siebenbürgen 1900−1914, eine Ära der rumänisch-sächsischen Annäherung? In: Enikő Dácz (Hg.): Minderheitenfragen in Ungarn und in den Nachbarländern im 20. und 21. Jahrhundert. Nomos: Budapest 2013, 79−100.
  • Das Konkurrenzverhältnis zwischen Hermannstadt und Kronstadt 1867−1914. In: Bernhard Heigl, Thomas Şindilariu, Gerald Volkmer (Hgg.): Kronstadt und das Burzenland. Beiträge von Studium Transylvanicum zur Geschichte und Kultur Siebenbürgens. Aldus Verlag und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde: Kronstadt und Heidelberg 2011, 230−247.
  • Die politischen Beziehungen zwischen Sachsen und Rumänen Siebenbürgens in den Jahren 1900−1914. In: Vasile Ciobanu, Sorin Radu (Hgg.): Partide politice și minorități naționale din România în secolul XX/2. Editura Tehno Media: Sibiu 2007, 277−294.

 

Beiträge für Zeitschriften
  • L’exposition artisanale: représentation et „mise en scène“ de l’économie „nationale“ en Transylvanie, 1868-1914 [Die Gewerbeausstellung: Repräsentation und Inszenierung der „nationalen“ Wirtschaft in Siebenbürgen, 1868−1914]. In:  2 (2018).
    (Webseite der Zeitschrift)
  • „Ach, wenn du wüßtest“. Zur Edition von Paul Schusters unveröffentlicht gebliebenem Roman „Todor Todoroff“. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 2 (2017), 157−180.
  • Der Kronstädter Großhändler Diamandi Manole (1833−1899). In: Historia Urbana XXII (2014), 341−354.
  • Das Bild des Banats und Siebenbürgens in den französischen Schriften des späteren 18. und 19. Jahrhunderts. In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 35/2 (2012), 183−194.
  • Die Verbrüderungsbewegung und Partei „Nemere“: Ein besonderer Moment im politischen Leben Kronstadts der 1870er Jahre. In: Forschungen zur Volks- und Landeskunde 54 (2011), 81−107.
  • Arbeitervereine und Gewerkschaftsbewegung in Kronstadt und Hermannstadt bis zum Ersten Weltkrieg. In: Historia Urbana XIX (2011), 185−201.
  • „Vampire sind äußerst unordentliche Untertanen“. Überlegungen zur Funktion und Instrumentalisierung des Vampirphänomens an der österreichischen Militärgrenze: Walachei, Siebenbürgen und Banat (1709−1766). In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 33 (2010), 177−192.
 
Berichte/Tagungsberichte
  • Projekt Nachlass Paul Schuster. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 1 (2016), 255f.
  • Gemischt-ethnisches und multikonfessionelles Stadtbürgertum ostmitteleuropäischer Zentren in Vorkriegszeiten: Lemberg, Brünn, Hermannstadt, Kronstadt (18.09−20. 09.2015). Jahrestagung der Evangelischen Gesellschaft für Ost-West-Begegnung e. V. in Heilbad Heiligenstadt/Eichsfeld.
  • Petro Rychlo: interethnische und interkulturelle Beziehungen in der Bukowina 1918−1940 (18.11.2014). IKGS-Veranstaltungsreihe „Die Bukowina im 20. Jahrhundert“. Veranstalter: IKGS und LMU München. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 2 (2014), 242.
  • Vorboten der Industrialisierung: Deutsche Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte am Beispiel Kronstadts und des Burzenlandes (22.11−24.11.2013), Bad Kissingen. In: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 11.1.2014.
    (Link zum Beitrag)
 
Rezensionen
  • Mathias Menegoz: Karpathia. Paris: P.O.L 2014. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 2 (2015), 266–268.
 
Herausgabe
  • Die dreißigste Siebenbürgische Akademiewoche 2015 in Katzendorf/Cața/Kaca. Festprogramm, Rückschau 2006−2015 und Ausblick. Studium Transylvanicum: Heidelberg und Kronstadt 2015 (Kleine Schriftenreihe der Siebenbürgischen Jugendseminare, 9).

 

„Une française à l’IKGS“ zu Hause in Bayern und mit Siebenbürgen im Herzen. Geboren in Dunkerque, studiert in Lille und Strasbourg, und im Jahr 2000 in München mit abgeschlossenem Studium angekommen. Dem Schwerpunkt Rumänien und siebenbürgische Geschichte habe ich mich bereits während meines Studiums in Frankreich und mit meiner im Februar 2017 abgeschlossenen Promotion an der LMU München (Fach Geschichte Osteuropas und Südosteuropas) zum Thema Wirtschaftsnationalismus gewidmet. Seit 2010 war ich für den offenen Kreis Studium Transylvanicum ehrenamtlich tätig und konnte ein großes wissenschaftliches und freundschaftliches Netzwerk zwischen Deutschland und Rumänien aufbauen. Auf diese Weise kam ich zum IKGS. Das Institut habe ich besonders während meiner Forschungszeit durch das fleißige Drehen am Mikrofilmapparat kennengelernt; hier zu forschen empfand ich immer als besonders angenehm. Als ich die Möglichkeit bekam, hier auch beruflich tätig zu werden, nahm ich diese Gelegenheit sehr gerne wahr.

Seit 2014 war ich am IKGS zunächst in der Bibliothek tätig, anschließend habe ich ein Kooperationsprojekt zwischen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem IKGS zum Bestand des rumäniendeutschen Schriftstellers Paul Schuster bearbeitet, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde. Seit Januar 2018 bin ich nun mit großer Freude für die Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit des Instituts zuständig.