Veranstaltungen
Oktober 2026
Jubiläumstagung „25 Jahre IKGS“
Die Zukunft von Gestern
Visionen, Konzepte, Szenarien und deutschsprachige Gemeinschaften in Mittel- und Südosteuropa
22. und 23. Oktober2026
Historisches Kolleg, Kaulbachstraße 15, 80539 München (Karte)
Die Tagung nimmt historische Zukunftsprojektionen deutschsprachiger Gemeinschaften im Beziehungsraum Mittel- und Südosteuropas epochenübergreifend und interdisziplinär in den Blick. Visionen, Konzepte und Szenarien werden als historische Quellen verstanden, die Aufschluss über politische Positionierungen, kulturelle Selbstverortungen, Akteure, Netzwerke und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse geben. Ziel ist es, alternative Zukunftsprojektionen der Vergangenheit zu analysieren und ihre Bedeutung für das Verständnis der Gegenwart zu reflektieren.
Veranstalter: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München in Zusammenarbeit mit dem Historischen Kolleg, München
Datum: 22. und 23. Oktober 2026
Ort: Historisches Kolleg, München (Karte)
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Website: https://www.ikgs.de/ikgs25-tagung/
Vortrag von PD Dr. Tobias Weger
Erinnern und bewahren – aber wie?
Vortrag im Rahmen des Treffens der Dobrudschaner und Bessaraber in Sachsen-Anhalt 2026
24. Oktober 2026
Evangelische Heimvolkshochschule, Arnstein OT Alterorde (Karte)
Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Anmeldung finden Sie hier.
Vortrag von PD Dr. Tobias Weger
Între amintire și uitare: Despre rolul muzeelor în spațiile multiculturale din punct de vedere istoric [Zwischen Erinnern und Vergessen: Zur Rolle von Museen in historisch multikulturellen Räumen]
im Rahmen der Wissenschaftlichen Tagung Istorie – Arheologie – Muzeologie [Geschichte – Archäologie – Museologie]
29./30. Oktober 2026
Muzeul Național de Istorie a Moldovei, str. 31 August 1989, 121-A, MD-2012 Chișinău (Karte)
Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Anmeldung finden Sie hier.
November 2026
Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach
Diesseits und jenseits des Ethnischen: Von der Vielfalt der Vielfalt in Rumänien
3. November 2026, Generalkonsulat von Rumänien, Richard-Strauss-Str. 149, 81679 München (Karte)
Im Rahmen der Eröffnung der Rumänischen Kulturtage 2026, die unter dem Motto „Vielfalt in Rumänien – historisch, kulturell, traditionell“ stehen, tragen neben IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach die Kunsthistorikerin Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen, den Karpatenraum, Bessarabien und die Dobrudscha am Siebenbürgischen Museum, sowie Dan Ciudin, Vorsitzender der Deutsch-Rumänischen Kulturgesellschaft Apozitia e. V.
Die Eröffnungsrede hält die rumänische Generalkonsulin in München, Miheia-Mălina Diculescu-Blebea. Durch das Programm führt Brigitte Drodtloff, Vorsitzende von GeFoRum. Begleitet wird die Veranstaltung von der Fotoausstellung „Ethnien in Rumänien“ von CECART sowie einem musikalischen Beitrag des Geigers Sergej Preissler, begleitet von Nadja Preissler am Klavier. Im Anschluss findet ein festlicher Empfang statt.
Die Veranstaltung wird organisiert von der GeFoRum (Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V.), dem Filmmuseum München, dem Haus des Deutschen Ostens, TRIARTE International, in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Rumänien in München, der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, der Kulturreferentin für Siebenbürgen, Apozitia, Paula Ciupag, CECART sowie dem IKGS.
Aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird bis zum 20. Oktober 2026 um Anmeldung unter munchen.rsvp@mae.ro gebeten.
Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach
Die Kategorie der „deutschsprachigen Altösterreicher:innen“ zwischen kritischer Reflexion und Vermittlungspraxis
9. November 2026, Claudiana, Universität Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich (Karte)
Im Rahmen der Tagung „Jenseits der Kategorie Displaced Person. Vielfalt, Mehrfachidentitäten und Agency nach 1945“ hält IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach einen Vortrag zur „Kategorie der deutschsprachigen Altösterreicher:innen zwischen kritischer Reflexion und Vermittlungspraxis“.
Die Tagung widmet sich der Vielfalt der Erfahrungen, Identitäten und Handlungsspielräume von Menschen, die nach 1945 von Verfolgung, Flucht, Vertreibung und Migration betroffen waren. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten und Grenzen der Kategorie „Displaced Person“ sowie Fragen nach Agency, Mehrfachzugehörigkeiten, Inklusion und Exklusion.
Die Veranstaltung wird organisiert vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.
Mehr Informationen zur Tagung finden Sie hier.
Gespräch mit Ernest Wichner und Katharina Biegger
Übersetzer und Übersetztes im Wandel
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Überraschende Übersetzungen. Literarische Übersetzungen ins Deutsche: Rumänien und Moldova im Fokus
10. November 2026, 12:00–13:00 Uhr, online (Anmeldung)
Auf Initiative des Internationalen Literatur- und Übersetzungsfestivals Iași – FILIT (Rumänien), laden mehrere Kulturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gesprächen mit erfahrenen Übersetzer:innen ein, die aktuellen literarischen Texten aus Rumänien und Moldova eine deutsche Stimme geben. Die online geführten Gespräche rücken die Tätigkeit des Übersetzens in den Fokus, die sich in ihrer Vielfalt als Herausforderung im Spannungsfeld zwischen Schaffen und Vermitteln beleuchten lässt.
Am 10. November spricht mit Ernest Wichner (Übersetzer) Katharina Biegger über „Übersetzer und Übersetztes im Wandel“.
Das Internationale Literatur- und Übersetzungsfestival Iași – FILIT ist ein Projekt des Nationalmuseums für rumänische Literatur Iași. Überraschende Übersetzungen wird von Monica Salvan koordiniert und als Projekt von der IRENE Stiftung, Rümlang, gefördert.
Kooperationspartner: ARTLIT – Asociația Română a Traducătorilor Literari, CEATL European Council of Literary Translators‘ Associations, Deutsches Kulturzentrum Iași, Deutsch-Rumänische Hefte/Deutsch-Rumänische Gesellschaft Berlin, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, Stiftung Litar, Literaturhaus Vorarlberg, Übersetzerhaus Looren.
Buchvorstellung mit Sigrid Katharina Eismann, Enikő Dácz und Kerstin Arz
Erlebte Vielfalt, gespiegelt in der Literatur aus und über Rumänien
Im Rahmen der Rumänischen Kulturtage 2026 in München
Freitag, 20. November 2026, 18:30 Uhr
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte)
Im Rahmen der diesjährigen Rumänischen Kulturtage in München liest Sigrid Katharina Eismann aus ihrem 2025 erschienenen Roman „Mein innerer Schwarzwald“. Im Anschluss stellt Dr. Enikő Dácz aktuelle Romane zum Thema „Ethnien in Rumänien“ vor. Den Abend rundet eine kurze Exkursion in die Erinnerungswelt der Siebenbürger Sachsen ab: Kerstin Arz spricht über „Minderheiten innerhalb der Minderheit“. Die Veranstaltung wird durch musikalische Beiträge begleitet.
Referentinnen: Sigrid Katharina Eismann, Dr. Enikő Dácz, Kerstin Arz
Moderation: Brigitte Drodtloff (München)
Die Rumänischen Kulturtage in München stehen 2026 unter dem Motto „Vielfalt“ und gehen den Fragen nach, wie die zahlreichen Ethnien und Minderheiten das Zusammenleben in Rumänien geprägt haben, wie Erinnerungen, erlebte Konflikte, Migration, lebenslange Freundschaften, Gemeinsamkeiten und Verluste in der rumänischen Literatur nachhallen.
Veranstalter des Abends sind: GEFORUM, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, Haus des Deutschen Ostens, Kulturwerk Banater Schwaben e.V.
Dezember 2026
Gespräch mit Manuela Klenke und Gundel Große
Wem gehört meine „Treue“?
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Überraschende Übersetzungen. Literarische Übersetzungen ins Deutsche: Rumänien und Moldova im Fokus
1. Dezember 2026, 12:00–13:00 Uhr, online (Anmeldung)
Auf Initiative des Internationalen Literatur- und Übersetzungsfestivals Iași – FILIT (Rumänien), laden mehrere Kulturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gesprächen mit erfahrenen Übersetzer:innen ein, die aktuellen literarischen Texten aus Rumänien und Moldova eine deutsche Stimme geben. Die online geführten Gespräche rücken die Tätigkeit des Übersetzens in den Fokus, die sich in ihrer Vielfalt als Herausforderung im Spannungsfeld zwischen Schaffen und Vermitteln beleuchten lässt.
Am 1. Dezember spricht mit Manuela Klenke (Übersetzerin) Gundel Große über „Wem gehört meine ‚Treue‘?“.
Das Internationale Literatur- und Übersetzungsfestival Iași – FILIT ist ein Projekt des Nationalmuseums für rumänische Literatur Iași. Überraschende Übersetzungen wird von Monica Salvan koordiniert und als Projekt von der IRENE Stiftung, Rümlang, gefördert.
Kooperationspartner: ARTLIT – Asociația Română a Traducătorilor Literari, CEATL European Council of Literary Translators‘ Associations, Deutsches Kulturzentrum Iași, Deutsch-Rumänische Hefte/Deutsch-Rumänische Gesellschaft Berlin, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, Stiftung Litar, Literaturhaus Vorarlberg, Übersetzerhaus Looren.





