Veranstaltungen
März 2026
10. März 2026
19 Uhr
München
Rundtischgespräch mit Dr. Enikő Dácz
Filmproduktion und Kulturpolitik
Gesprächsrunde mit Anna E. Dziedzic (Expertin für den audiovisuellen Markt/Polen), Zsolt Gyenge (Filmkritiker/Ungarn), Marek Hovorka (Festivalleiter/Tschechien)
Moderation: Enikő Dácz
10. März 2026,19 Uhr
Kubula, Thierschstr. 39, 80538 München (Karte)
Trotz des ungünstigen kulturpolitischen Kontexts beeindruckte die Filmproduktion des letzten Jahrzehnts in den ostmitteleuropäischen Ländern mit preisgekrönten Filmen und erfolgreichen Festivals in der Region. Mit Expertinnen und Experten aus Ungarn, Polen und Tschechien sprechen wir über die dynamischen Entwicklungen der letzten Jahre und vergleichen die Strategien, die sich im Umgang mit der offiziellen Kulturpolitik in den einzelnen Ländern herauskristallisiert haben. Dabei gehen wir auf die Produktionsbedingungen sowie auf einzelne international erfolgreiche Filme und Festivals ein.
Die Veranstaltung schließt an das Mittelpunkt Europa Filmfest an und findet in englischer Sprache statt.
In Kooperation mit: Kubula, IKGS und DOK.fest
Gefördert von: Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds
13. März 2026
18:30 Uhr
München
Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach
Deutsche Minderheiten in Rumänien
Freitag, 13. März 2026, 18:30 Uhr
Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte)
IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach hält einen Vortrag mit dem Thema Deutsche Minderheiten in Rumänien.
Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.
Eine Veranstaltung des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., Kreisgruppe München.
27. März 2026
10:30-16:30 Uhr
München
Workshops
2. Tag der Münchner Osteuropastudien
Freitag, 27.03.2026, 10:30-16:30 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität München, Hauptgebäude (Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München; Karte)
Auch auf dem 2. Tag der Münchner Osteuropastudien, der diesmal unter dem Thema Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg in Osteuropa steht, wird das IKGS wieder vertreten sein.
Neben einem Workshop Deutsch-jüdische Interferenzen in Südosteuropa von den IKGS-Mitarbeitenden PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger werden auch unsere Bibliotheksmitarbeiterinnen Jana Augustin, M.A. und Laura Schmid, M.A. in Kooperation mit weiteren Bibliotheken einen Workshop zu Beständen der Münchner Bibliotheken zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust im östlichen Europa durchführen.
Der 2. Tag der Münchner Osteuropastudien wird von der Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen organisiert. Ferner sind neben dem IKGS folgende Einrichtungen vertreten: das Institut für Slavische Philologie an der LMU, das Collegium Carolinum, die Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, die Ukrainische Freie Universität, das Haus des Deutschen Ostens, der Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der LMU sowie das Institut für Zeitgeschichte.
Alle Informationen und eine Auflistung aller Workshops des Studientages finden Sie hier; um Anmeldung bis zum 20. März über das Formular auf der Webseite wird gebeten.
April 2026
30. April 2026
18:30 Uhr
München
Literaturfest München: Veranstaltung zu Eginald Schlattner
Der geköpfte Hahn
30. April 2026,18:30 Uhr
Literaturhaus, Bibliothek (1. OG), Salvatorplatz 1, 80333 München (Karte)
Eginald Schlattner (Jahrgang 1933) ist einer der wichtigsten literarischen Zeitzeugen der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Für sein Werk und seine Erinnerungsarbeit wurde der rumäniendeutsche Pfarrer, der nach wie vor im siebenbürgischen Rothberg (rum. Roșia) lebt und wirkt, vielfach ausgezeichnet (Bundesverdienstkreuz am Bande u. a.). Unter dem Druck der Securitate wurde er in den 1950er-Jahren selbst zum Denunzianten; in seinen Romanen „Rote Handschuhe“ (Hanser, 2001) und „Der geköpfte Hahn“ (dtv, 1998) setzt er sich eindringlich damit auseinander, erzählt von eigener und fremder Schuld und dem Ringen um innere Freiheit.
Über das Schreiben in (und trotz) Diktaturen sprechen Ingo Schulze, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, und die Berliner Literaturwissenschaftlerin Michaela Nowotnick.; Literaturfest-Kuratorin Dana Grigorcea liest exemplarische Passagen aus Schlattners Romanen.
Moderation: Robert Schwartz, Intendant von Radio România
Alle Informationen zur Veranstaltung
Eine Veranstaltung des Literaturfests München in Kooperation mit dem IKGS und Radio România.
September 2026
12.–20. September 2026
Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien
Studienreise 2026
Auf den Spuren der Donauschwaben
12.–20. September 2026
Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien
Im September 2026 werden wir uns wieder einmal auf die Spuren der Donauschwaben begeben. Wir werden vier Regionen – die Baranya, Slawonien, die Batschka und das Banat – bzw. vier Länder – Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien – bereisen.
Die Reise richtet sich an alle Interessierten – sowohl Menschen mit donauschwäbischen Wurzeln wie auch an alle anderen, die diese geschichtsträchtige und eindrucksvolle Region genauer kennenlernen möchten. Hintergrundgespräche ermöglichen es, sich vertiefend über die Situation zu informieren. Und wie immer wird die Kulinarik nicht zu kurz kommen.
Besuchte Orte:
Pécs/Fünfkirchen – Osijek/Esseg – Apatin – Sombor – Novi Sad/Neusatz – Jarek/Bački Jarak – Bela Crkva/Weißkirchen – Eșelnița – Eisernes Tor – Eibenthal – Băile Herculane/Herkulesbad – Anina/Steierdorf – Oravița/Orawitz – Timișoara/Temeswar – Șarlota/Charlottenburg – Maria Radna
Oktober 2026
22. und 23. Oktober 2026
München
Jubiläumstagung „25 Jahre IKGS“
Die Zukunft von Gestern
Visionen, Konzepte, Szenarien und deutschsprachige Gemeinschaften in Mittel- und Südosteuropa
22. und 23. Oktober2026
Historisches Kolleg, Kaulbachstraße 15, 80539 München (Karte)
Die Tagung nimmt historische Zukunftsprojektionen deutschsprachiger Gemeinschaften im Beziehungsraum Mittel- und Südosteuropas epochenübergreifend und interdisziplinär in den Blick. Visionen, Konzepte und Szenarien werden als historische Quellen verstanden, die Aufschluss über politische Positionierungen, kulturelle Selbstverortungen, Akteure, Netzwerke und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse geben. Ziel ist es, alternative Zukunftsprojektionen der Vergangenheit zu analysieren und ihre Bedeutung für das Verständnis der Gegenwart zu reflektieren.
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Deadline: 31. Mai 2026
Kontakt: kuehrer@ikgs.de
Website: https://www.ikgs.de/ikgs25/
Abstracts (ca. 300–500 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz werden bis zum 31. Mai 2026 an kuehrer@ikgs.de erbeten. Die Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt bis Ende Juni 2026. Eine begrenzte Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen.