Am 17.11. feierte das IKGS einen Geburtstag – vor genau 20 Jahren hat die Gründungsversammlung des Vereins „Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas“ ihre Satzung verabschiedet.  

Aus diesem Anlass haben wir von unseren Partnern und Unterstützern aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft eine Reihe von Grußbotschaften in Form von Videos oder schriftlichen Beiträgen bekommen. Unter ihnen finden sich Staatsministerin Prof. Monika Grütters, LMU-Präsident Prof. Dr. Bernd Huber, IKGS-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Claudia M. Riehl, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Dr. Bernd Fabritius, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Sylvia Stierstorfer, MdL, Unterstaatssekretär im Departement für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Regierung Rumäniens Thomas Șindilariu, BKGE-Direktor Prof. Dr. Matthias Weber, der Sprecher der AGDM Bernard Gaida, HDO-Direktor Prof. Dr. Andreas Otto Weber sowie mit Rainer Lehni, Peter-Dietmar Leber, Brunhilde Reitmeier-Zwick und Dr. Hartmut Knopp die Vertreter mehrerer Landsmannschaften.

Ganz besonders freuen wir uns auch über die vielen ermutigenden Glückwünsche unserer Mitglieder. Hier können Sie die Videos und Briefe aufrufen: 

 

 

MEILENSTEINE 

Ein großer Schritt: Die Gründung des IKGS e. V.
Mit der neuen Satzung und der Eintragung ins Vereinsregister wenige Monate später wurde ein neuer Trägerverein für das IKGS geschaffen, der die wissenschaftliche Arbeit „erweitern“ und die „Anbindung an die Universitäten in München und Südosteuropa“ stärken sollte.  

Südosteuropa, eine Herzensangelegenheit
Staatsminister Julian Nida-Rümelin sei die Förderung der Kultur Südosteuropas eine „Herzensangelegenheit“, berichtete der auf der Sitzung anwesende Vertreter des zuständigen Ressorts.  

Aufarbeitung: Südostdeutsches Kulturwerk
Noch einmal wurde auf die fünf Jahrzehnte währende, verdienstvolle Arbeit des Südostdeutschen Kulturwerks (SOKW) verwiesen, in dessen Trägerschaft das IKGS bislang gestanden hatte. In einem aktuellen Forschungsprojekt arbeitet das IKGS die personell wie ideologisch ambivalenten Anfänge des SOKW in den 1950er-Jahren auf. 

Forschungsauftrag stärken und Netzwerk ausbauen
Nun aber, so fuhr der bei der Gründung anwesende Vertreter des Kulturstaatsministers fort, müsse die Zukunft des neuen Instituts gefördert werden, die „Kulturraumforschung Südosteuropas“, insbesondere Literaturwissenschaft, neuere Geschichte und Kulturgeschichte. Weitere Brücken müssten errichtet werden, ein Netzwerk der Universitäten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.  

Zwei Jahrzehnte stetiger Entwicklung
Zwanzig Jahre später lässt sich sagen: das IKGS hat diesen Auftrag erfüllt, die Professionalisierung ist gelungen, die Anbindung an die akademische Welt deutlich sichtbar geworden.
Auch der institutionelle Fördergeber hat seinen Teil erfüllt und das IKGS verlässlich und wohlwollend begleitet und unterstützt.  

Mit einem starken Netzwerk Visionen realisieren
Unser Motto bewahren, erforschen, vermitteln bildet die Tätigkeitsbereiche des Instituts ab: Archiv-, Bibliotheks-, Forschungs- und Vermittlungsarbeit bedürfen einer stetigen inhaltlichen wie organisatorischen Erneuerung. 
Mit der Unterstützung unsers wissenschaftlichen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Netzwerks werden wir auch in Zukunft unseren Auftrag mit Engagement und Begeisterung erfüllen, die vielfältigen Herausforderungen, die auf uns warten, meistern, und unsere Visionen in die Tat umsetzen können. 

Darauf freuen wir uns! 

Ihr
IKGS-Team