Workshop: Historische Minderheitenforschung in Deutschland. Institution, AkteurInnen, Profile

Das Netzwerk Historische Minderheitenforschung lädt zu seinem zweiten Workshop am 21. und 22. November 2018 nach Flensburg zum Thema „Historische Minderheitenforschung in Deutschland. Institutionen, AkteurInnen, Profile“ ein. Mit dem Netzwerk soll ein überregionales, interdisziplinäres Diskussions- und Kommunikationsforum für Forschende und NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem weiten Bereich der historisch arbeitenden minority studies geschaffen werden, das einen kontinuierlichen fachlichen Austausch befördert und damit zu einer Profilschärfung der Historischen Minderheitenforschung beiträgt.

Die OrganisatorInnen laden VertreterInnen einschlägiger Forschungseinrichtungen sowie alle interessierten KollegInnen herzlich zur Beteiligung ein. Ziel des Workshops ist ein Austausch über Profile, Kompetenzen und Interessen sowie davon ausgehend eine Diskussion über die Perspektiven der Historischen Minderheitenforschung und die Potenziale des Netzwerks.

Alle Interessierten können sich bis zum 21. Mai 2018 per E-Mail an folgende Adressen anmelden:

  • Sebastian Lotto-Kusche (Europa-Universität Flensburg): lotto-kusche@izrg.de
  • Friedrich Pollack (Sorbisches Institut Bautzen): friedrich.pollack@serbski-institut.de
  • Sonja Wolf (European Centre of Minority Issues Flensburg): wolf@ecmi.de

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie auf serbski-institut.de (externer Link).

Kulturreise: Der Weg der Landler

Unter der Leitung von Dr. Ulrike Pistotnik (Akademische Sektion Wien des ÖAV) findet die Reise vom 12. bis 24. Juli 2018 mit Bus und Schiff von Steeg am Hallstättersee in Österreich bis Hermannstadt in Rumänien statt.

Am 4. Juli 1734 mussten 264 Personen aus dem Salzkammergut ihre Heimat verlassen, weil sie ihren evangelischen Glauben nicht aufgeben wollten. Sie fuhren auf Schiffen die Traun und Donau abwärts, über den Bega-Kanal bis Temeswar und mit Pferdewagen nach Heltau/Cisnặdie in Rumänien. Von dort wurden sie in die drei Landlerdörfer (Neppendorf, Großpold und Großau) verteilt.

Reisten die Landler innerhalb der Grenzen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, so fährt man jetzt durch fünf Länder mit fünf unterschiedlichen Währungen: Österreich, Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien.

Weitere Informationen zu der Reise sowie zur Anmeldung finden Sie auf Weg der Landler (PDF-Datei) oder per E-Mail an ulrike.pistotnik@gmail.

Auftaktveranstaltung: 1968: Mythos Ost – Mythos West

Die Deutsche Gesellschaft e. V., die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest“ ein.

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Zeit: 10. April 2018, 18 bis 20 Uhr

Die erste Veranstaltung der Reihe „Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest“ versucht zu ergründen, welche Mythen, Projektionen und auch Missverständnisse mit diesem besonderen Jahr verbunden sind und wie sie bis heute wirken. Dabei soll insbesondere danach gefragt werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Ost und West den Blick auf „1968“ prägen und ob sich die jeweiligen Sichtweisen in der vereinten Bundesrepublik zu einem gemeinsamen Narrativ zusammenführen lassen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter 1968: Mythos Ost – Mythos West (PDF-Datei).

Das gesamte Programm der Veranstaltungsreihe können Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft e. V. (externer Link) erkunden.

Tagung: V. Jahrestagung des Forschungszentrums Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (FZ DiMOS)

Das Forschungszentrum Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (FZ DiMOS) lädt zur fünften Jahrestagung in Regensburg ein:

Von 27. bis 29. September 2018

im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg (Landshuter Straße 4).

Die Tagung bietet Vorträge zur aktuellen Forschung über die historische und gegenwärtige Rolle des Deutschen im östlichen Europa aus verschiedenen Bereichen: Sprachwissenschaft, Didaktik, Literatur- und Kulturwissenschaften. Die Schwerpunkte bilden das Deutsche als Mutter- und Zweitsprache im östlichen Europa, die Stadtsprachen und Sprachbiografien zwischen den Generationen sowie der Bereich der Mehrsprachigkeit und des Dialekts.

Zu diesen Themengebieten erbittet das Forschungszentrum Vorschläge für Vorträge, die bis 31. Mai 2018 in Form eines kurzen Abstracts an fz.dimos@ur.de geschickt werden können.

Für weitere Informationen: Einladung V. Jahrestagung Regensburg 2018 (PDF-Datei)

Vortrag: Saving Christianity, Killing Jews. German Religious Campaigns and the Holocaust in the Borderlands

Vortrag von Prof. Dr. Doris Bergen, University of Toronto

7. Februar 2018, 18.15 Uhr, LMU-Hauptgebäude, Senatssaal E110

Das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte lädt in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Vortrag von Prof. Dr. Doris Bergen ein. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier: Flyer ZfhS (PDF-Datei)

Veranstaltungen des Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa: Der Untergang des Alten Europa, Jüdische Geschichte und 100 Jahre modernes Rumänien

Der Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa lädt zu drei Veranstaltungen im Februar 2018 ein.

Die populärwissenschaftlichen Tagungen sind auf ein interessiertes Breitenpublikum ausgelegt.

 

Das Programm:

  • 2. bis 4. Februar: Der Untergang des Alten Europa 1918 und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart
  • 4. bis 9. Februar: Jüdische Geschichte und Lebenswelten im östlichen Europa
  • 18. bis 23. Februar: 100 Jahre modernes Rumänien und seine deutschen Minderheiten. Siedlungsgeschichte, Leidenserfahrungen und Zukunftsperspektiven 

 

Der Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa

Alte Euerdorfer Str. 1

97688 Bad Kissingen