Ausstellung: Banater Orgeln und Orgelbauer. Bilder einer europäischen Orgellandschaft

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 27. Mai 2018, um 16.30 Uhr in St. Pius München (Piusstr. 11, Nähe Ostbahnhof, Innsbrucker Ring U2 und U5).
Die Ausstellung kann vom 27. Mai bis 1. Juli (montags geschlossen) besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Diese Ausstellung wurde bisher in Rumänien, Serbien, Ungarn wie auch in Sindelfingen und Stuttgart präsentiert. Ab 29.9.2018 wird sie im Donauschwäbischen Zentralmuseum, Ulm, bis Anfang 2019 zu sehen sein. Am Sonntag, den 27. Mai, findet ab 18.30 Uhr in St. Pius auch das Marienliedersingen und um 19 Uhr die Maiandacht mit Pfr. Paul Kollar statt. Es singt der Kirchenchor und Banater Chor St. Pius.

Veranstalter: Gerhardsforum Banater Schwaben e.V., München
In Zusammenarbeit mit: Pfarrverband Maria Ramersdorf – St. Pius München, Kirchenmusik-Forum im Erzbistum München und Freising
Autor der Ausstellung: Dr. Franz Metz

Kooperation und Förderer:
Römisch-katholisches Bistum Temeswar
Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa, München
Musikhistorisches Museum, Budapest (Ungarn)
Donauschwäbisches Zentralmuseum, Ulm
Landsmannschaft der Banater Schwaben, München
Verband der Diözesen Deutschlands, Bonn
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Verein der Werschetzer Orgelfreunde St. Gerhard (Serbien)
Rotary Club Rothenburg / Rotary Club Dreiländerausschuss D-A-RO

Wissenschaftliche Kooperation:
Ferenc Solymosi, Dr. Pál Enyedi, Dr. István Dávid (Ungarn)
Dr. Ivo Sekerka, Dr. Janko Siroma (Slowakei)
Dr. Walter Kindl, Dr. Erich Türk, Dr. István Enyedi (Rumänien)
György Mándity (Serbien)

Plakat zur Ausstellung (PDF-Datei)

Frühjahrsprogramm Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm

Januar

So. 14.1. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Do. 18.1. 19 Uhr Lesung und Gespräch mit Carmen-Francesca Banciu: Fenster in Flammen

So. 21.1. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 28.1. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Februar

Do. 1.2. 19 Uhr Bildervortrag mit den Danube-Networkers: Eine Reise nach Moldawien

So. 4.2. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 11.2. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Do. 15.2. 19 Uhr Vortrag mit Dr. Karl-Peter Krauss: Mord an der Donau

So. 18.2. 14 –17 Uhr Kinder- und Familiennachmittag: Das Märzchen bringt den Frühling nach Ulm

So. 18.2. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Mo. 19.2. 19 Uhr Ausstellungseröffnung „Deutsche in Rumänien“ und „Georg Haller“

So. 25.2. 14 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Deutsche in Rumänien“

März

Do. 1.3. 19 Uhr Ankunft in Ulm nach 1945 – Zeitzeugen berichten

So. 4.3. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 11.3. 14 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Deutsche in Rumänien“

Do. 15.3. 19 Uhr Lesung mit Helmut Erwert: Elli oder die versprengte Zeit

So. 18.3. 14–17 Uhr Kinder- und Familiennachmittag: Oster-Eierlei

So. 18.3. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Mi. 21.3. 19 Uhr Lesung mit Serhij Zhadan: Internat

So. 25.3. 14 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Deutsche in Rumänien“

Fr. 30.3. 11–17 Uhr Karfreitag: Museum geöffnet

 

Programm als PDF

Reformation im östlichen Europa – Slowakei/Oberungarn

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa zeigt in Kooperation mit der Botschaft der Slowakischen Republik Berlin vom 19.–29.9.2017 in der Botschaft der Slowakischen Republik in Berlin die Ausstellung „Reformation im östlichen Europa – Slowakei/Oberungarn“.

Bereits kurz nach Beginn der Reformation mit dem sogenannten Thesenanschlag Martin Luthers 1517 erreichte ihr Gedankengut die meist deutschsprachigen und mit Mitteleuropa eng vernetzten Städte in Oberungarn, der heutigen Slowakei. Die Gegenreformation setzte um 1600 ein, mit einem Höhepunkt ab den 1670er Jahren, der zu mehreren antihabsburgischen Erhebungen führte. Allerdings war das Habsburger Herrscherhaus bei der Türkenabwehr auf die Unterstützung der Protestanten angewiesen und stand ihnen 1681 die Errichtung von hölzernen, turmlosen Artikularkirchen außerhalb der Städte zu. Erst die Toleranzpatente von 1782 und mehr noch die 1868 erlassenen entsprechenden Gesetze ermöglichten den Protestanten die freie Religionsausübung. Evangelische Lyzeen und Kollegien spielten eine wichtige Rolle bei der Ausbildung deutsch- und slowakischsprachiger Gelehrter und damit im 19. Jahrhundert auch für die kulturelle Vorbereitung der slowakischen Nationalstaatsbildung. Heute gehören der Evangelischen Kirche A. B. in der Slowakei etwa sechs Prozent der Bevölkerung an. Das nach Flucht und Vertreibung 1946 gegründete Hilfskomitee der Evangelisch-Lutherischen Slowakeideutschen unterhält zur ihr partnerschaftliche Kontakte.

Die deutsch-slowakisch-ungarische Ausstellung besteht aus zehn reich bebilderten Bannern zu folgenden Themen: Die Region im 16. Jahrhundert, Reformatorische Anfänge, Rekatholisierung und protestantische Erfolge, Evangelische Bildungseinrichtungen, Höhepunkte der Gegenreformation, Artikularkirchen, Die Artikularzeit, Das Zeitalter der Toleranzpatente, Nationalbewegung, neue Staaten, Evangelisches Leben heute.

Weitere Informationen über die Wanderausstellung hier.

Fließende Räume. Karten des Donauraums 1650-1800

Das Generallandesarchiv Karlsruhe und das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen, präsentieren vom 5. Juli bis 27. Oktober 2017 die Ausstellung „Fließende Räume. Karten des Donauraums 1650-1800“. Die Schau zeigt vielfach erstmals ausgestellte Karten des Generallandesarchivs aus der Zeit der Türkenkriege und der habsburgischen Eroberung Südosteuropas, vor allem aus der Zeit des ‚Türkenlouis‘, des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden. Die Ausstellung lädt dazu ein, ein Stück „unbekanntes Europa“ zu entdecken. Denn Südosteuropa war nicht nur militärisch umkämpft, es wurde seit dem 18. Jahrhundert für viele Auswanderer aus Südwestdeutschland zu einer neuen Heimat. Landkarten schufen dabei durch ihre Bildwelten einen gemeinsamen europäischen Erfahrungsraum.

Weitere Informationen

Termine des DZM Juni – August 2017

Die aktuellen Veranstaltungstermine des DZM von Juni bis August 2017

JUNI 2017

So. 04.6. Tag der Festung
11 Uhr: Öffentliche Führung durch das Reduit der Oberen Donaufestung
14 Uhr: Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

So. 11.6.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Fr. 16.6.
19 Uhr: Konzert: Cleveland Donauschwäbische Blaskapelle

So. 18.6.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Di. 20.6.
18 Uhr: Gedenkveranstaltung für die Opfer von Flucht und Vertreibung im Rathaus Ulm

So. 25.6.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

JULI 2017

So. 02.7.
14 Uhr :Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Do. 06.7.
19 Uhr: Ausstellungseröffnung „Flucht vor der Reformation“

So. 09.7.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Do. 13.7.
19 Uhr: Gespräch und Lesung mit Carmen-Francesa Banciu: „Fenster in Flammen“

So. 16.7.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 16.7.
18 Uhr: Ost-Südostdeutscher Volkstumsabend

So. 23.7.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 30.7.
11-17 Uhr: Familientag: Kulturkarussell
14 Uhr : Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

AUGUST 2017

So. 06.8.
14 Uhr: Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

So. 13.8.
14 Uhr: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Flucht vor der Reformation“

So. 20.8.
14 Uhr: Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 27.8.
14 Uhr: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Flucht vor der Reformation“

Banater Orgeln und Orgelbauer. Bilder einer europäischen Orgellandschaft

Vom 9.–14.6.2017 wird im Adam Müller-Guttenbrunn Haus in Temeswar (rum. Timișoara, RO) die Ausstellung „Banater Orgeln und Orgelbauer. Bilder einer europäischen Orgellandschaft“ gezeigt.
Zwischen den ersten Orgeln des Wiener Orgelbauers Johann Hencke und jenen Richard Wegensteins entfaltete sich eine fast dreihundertjährige äußerst erfolgreiche Banater Orgelbaugeschichte. Es handelte sich meist um Orgelbauerfamilien – Wälter, Josephy, Hromadka, Dangl, Wegenstein – die aus österreichischen oder böhmischen Regionen stammten. Auch heute erklingen noch Orgelwerke Banater Orgelbauer zum Lobe Gottes in vielen Ländern: in Rumänien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Ungarn, Slowakei und in der Ukraine.
Zum Lobe Gottes wurden diese Musikinstrumente auch geschaffen. Sie begleiteten fast 300 Jahre lang Freud und Leid der christlichen und jüdischen Bewohner des Banats, erklangen bei Fest- und Trauergottesdiensten, in friedlichen und kriegerischen Zeiten. Sie erklingen heute noch in deutschen, ungarischen, kroatischen, bulgarischen, slowakischen, tschechischen und rumänischen Kirchengemeinden des Banats und stehen in katholischen, evangelischen, reformierten Kirchen wie auch in jüdischen Tempeln.
Aus den Temeswarer und Arader Werkstätten gelangten die Banater Orgeln sowohl nach Budapest wie auch nach Bukarest, wurden von bedeutenden Persönlichkeiten gewürdigt, erlangten bei internationalen Ausstellungen erste Preise. Selbst Kriegszeiten haben sie überstanden – trotz der Requirierung von Prospektpfeifen um 1918 und trotz kommunistisch-atheistischer Diktatur nach dem zweiten Weltkrieg. Grund genug, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.