Ausschreibung: Grenzgänger-Rechercheförderung

Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird vom 1. September bis zum 31. Oktober 2018 erneut ausgeschrieben. Erstmals sind Bewerbungen für alle Länder Afrikas möglich.

Das Programm fördert internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w), die relevante gesellschaftliche Themen und Entwicklungen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen. Ziel des Programms ist es, die Entstehung künstlerischer Werke zu unterstützen, die bestehende Stereotype durchbrechen und einem breiten Publikum neue Perspektiven auf die Vielfalt und Vielschichtigkeit anderer Gesellschaften öffnen.

Die Grenzgänger-Rechercheförderung kann für Werke literarischer und essayistischer Prosa, Lyrik, Fototextbände, Kinder- und Jugendbuchliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme, Hörfunkbeiträge und Multimediaproduktionen beantragt werden. Die Höhe der Förderung wird in Abhängigkeit von den Reiseländern gewährt und kann bis zu 15.000 Euro betragen. Die detaillierte Berechnung erfolgt unkompliziert mit Hilfe des Online-Bewerbungsformulars.

Autoren, Filmemacher und Fotografen (m/w) aus dem deutschsprachigen Raum können sich für Recherchen in folgenden Ländern und Regionen bewerben:

  • Afrika (alle Länder der Afrikanischen Union)
  • Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie Zentralasien
  • China (inkl. Taiwan, Hongkong und Macao), Japan, Indien, Indonesien und Vietnam

Außerdem haben Autoren, Filmemacher und Fotografen aus China (inkl. Taiwan, Hongkong und Macao), Indien, Indonesien, Japan und Vietnam die Möglichkeit, Förderungen für Recherchen in Deutschland zu erhalten.

Ausführliche Informationen, eine Auflistung der Rechercheländer sowie den Link zum Online-Bewerbungsportal finden Sie unter: www.grenzgaengerprogramm.de (externer Link)

Kontakt:

Literarisches Colloquium Berlin e. V.

Inga Niemann
Telefon 030 816996-64
niemann@lcb.de

Nadja Grabsch
Telefon 030 816996-33
grabsch@lcb.de

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter am BKGE

Am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg, einer Bundesanstalt im Geschäftsbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Vollzeitstelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters im Bereich Kultur und Geschichte der Deutschen in den Böhmischen Ländern bzw. Tschechien, der Slowakei und Ungarn zu besetzen.

Die Aufgaben des BKGE umfassen die Beratung und Unterstützung der Bundesregierung in allen die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa betreffenden Fragen, vor allem bezogen auf die Umsetzung des in § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) enthaltenen Auftrags. Seine umfassende Beratungsaufgabe erfüllt das BKGE auf wissenschaftlicher Grundlage. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes und An-Institut der Universität Oldenburg ist es in Forschung und Lehre aktiv.

Das Aufgabengebiet umfasst folgende Tätigkeiten:
– umfassende Beratungstätigkeit für die BKM, insbesondere im Bereich Kultur und Geschichte der Deutschen in den Böhmischen Ländern bzw. Tschechien, der Slowakei und Ungarn (vor allem Erstellung von Fachgutachten),
– Übernahme von institutsinternen Aufgaben (insbesondere Redaktionstätigkeiten),
– Realisierung eigener Forschungen, Dokumentationen und Tagungen,
– universitäre Lehre,
– Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
– Pflege und Ausbau wissenschaftlicher Netzwerke im In- und Ausland.

Das BKGE bieten Ihnen eine Einstellung in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis (zunächst Entgeltgruppe 13 TVöD-Bund, die Übertragung einer höherwertigen Aufgabe wird angestrebt) mit einer tarifvertraglichen Probezeit von sechs Monaten. Wenn Sie sich bereits in einem Dauerarbeitsverhältnis zum Bund befinden, wird eine entsprechende Abordnung mit dem Ziel der Versetzung angestrebt.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie auf Stellenausschreibung BKGE (PDF-Datei).

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (EG 13 TV‐L, 75%)

Die Europa‐Universität Flensburg ist eine lebendige Universität in kontinuierlicher Entwicklung, in der die Disziplinengrenzen überschreitende Teamarbeit eine prominente Rolle spielt: Wir arbeiten, lehren und forschen für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Vielfalt in Bildungsprozessen und Schulsystemen, Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur und Umwelt. Die Europa‐Universität Flensburg bietet ein weltoffenes Arbeitsumfeld, das interkulturelles Verständnis fördert und Internationalität
gemeinschaftlich lebt.

Am Institut für Sprache, Literatur und Medien der Europa‐Universität Flensburg ist im Seminar für Germanistik zum 01.09.2018 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (EG 13 TV‐L, 75%) befristet für die Dauer von vier Jahren zu besetzen. Die zukünftige Stelleninhaberin/der zukünftige Stelleninhaber wird im Seminar für Germanistik in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft tätig und Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 SWS insbesondere zu interkulturellen Beziehungen und Transfers zwischen der deutschsprachigen Literatur und anderen Literaturen in Südosteuropa im 19., 20. und 21. Jahrhundert übernehmen.

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Germanistik, vertiefte Kenntnisse der Literatur‐ und Kulturbeziehungen in Südosteuropa sowie mindestens einer der in diesem Raum gesprochenen Sprachen und entsprechende Lehrerfahrungen.

Die Europa‐Universität Flensburg möchte in ihren Beschäftigungsverhältnissen die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen fördern. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Personen mit einer Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung vorrangig berücksichtigt. Die Europa‐Universität Flensburg strebt in allen Beschäftigtengruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an.

Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Herr Prof. Dr. Matthias Bauer: matthias.bauer@uni‐flensburg.de sowie Frau Prof. Dr. Iulia‐Karin Patrut: iulia‐karin.patrut@uni‐flensburg.de . Für beamten‐ oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Alsen (Telefon 0461/805‐2819 oder E‐Mail: alsen@uniflensburg.de) gern zur Verfügung.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftigen Unterlagen bis zum 27.07.2018 an das Präsidium der Europa‐Universität Flensburg, z. Hd. Frau Alsen, persönlich/vertraulich, Kennziffer 471834, Postfach 29 54, 24919 Flensburg. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Ausschreibung: Georg Dehio-Kulturpreis 2019

Der Georg Dehio-Kulturpreis wird im Herbst 2019 zum neunten Mal verliehen. Mit dieser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotierten Auszeichnung würdigt das Deutsche Kulturforum östliches Eu­ropa besondere Leistungen in der Erforschung, Bewahrung und Präsentation von Zeugnissen des gemeinsamen kulturellen Erbes in Regionen des östlichen Europa, in denen Deutsche gelebt haben oder heute noch leben, sowie her­aus­ragendes Engagement für gegensei­tiges Verständnis und interkulturellen Dialog.

Der Georg Dehio-Kulturpreis ist in einen Hauptpreis und einen Förder­preis unterteilt.

Der Hauptpreis wird Persönlichkeiten für ein Lebenswerk oder Institutionen für be­sonders verdienstvolle langjährige Arbeit verliehen. Mit dem Förderpreis sollen herausragende innovative Leistungen auf kulturellem Gebiet ausgezeichnet werden.

Kandidaten für den Georg Dehio-Preis können von einschlägigen Institutionen, Ein­zel­personen und Organisationen im In- und Ausland vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.

Bitte fügen Sie den Vorschlägen folgende Unterlagen jeweils in achtfacher Ausführung bei:

  • Begründung des Vorschlags
  • biographische Angaben
  • aussagekräftige Unterlagen
  • wenn möglich Anschrift und Rufnummer des/der Vorgeschlagenen

Kandidatenvorschläge können bis zum 31. Oktober 2018 an folgende Adresse eingesandt werden:

Deutsche Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
D-14467 Potsdam
deutsches@kulturforum.info
F. +49 (0)331 2009850

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige, international zusam­men­gesetzte Jury mit Vertretern aus Kultur und Wissenschaft, Kunst, Denkmalpflege, Museen und (Kultur-)Politik. Die Entscheidung der Jury wird im Fall der Absage nicht begründet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die feierliche Preisverleihung findet im Herbst 2019 statt. Ergänzend präsentiert das Kulturforum die Arbeiten der Preisträger in öffentlichen Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Lesungen oder Ausstellungen.

Weitere Informationen zum Georg-Dehio-Kulturpreis finden Sie auf kulturforum.info (externer Link).

Ausschreibung: IFC-Ideenwettbewerb „Gemeinsam in Deutschland leben“

Das Internationale Forschungszentrum Chamisso (IFC) schreibt aktuell den Ideenwettbewerb „Gemeinsam in Deutschland leben“ aus. Der Wettbewerb richtet sich an alle internationalen Gruppen aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12, die eine Idee zu besagtem Thema haben, die sie mit ihrer/m Deutsch-, Kunst- oder Musiklehrer/-in umsetzen wollen.
„Toleranz“, „Teilhabe“ und „Verständnis“ sind Begriffe, die in einer Zeit auch im Alltag vermehrter Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen verwendet werden – besonders in Deutschland im Zusammenhang der Debatte um bessere Integration. Diesbezüglich werden politische Entschlüsse gefasst, Projekte umgesetzt und die Medien berichten darüber. Dennoch haben gerade junge Menschen oft das Gefühl, Politik würde ohne sie stattfinden. Gleichzeitig verfügen Schülerinnen und Schüler über viele Erfahrungen und Wissen über die Bedingungen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, zumal angesichts kultureller Diversität. Denn sie begegnen häufig jeden Tag anderen jungen Menschen aus anderen Kulturen, mit anderen Muttersprachen und vielfach mit Migrations- und Fluchthintergrund. Dabei artikulieren sie Interesse an der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft.
Das Internationale Forschungszentrum Chamisso (IFC) möchte mit der Unterstützung ehemaliger Chamisso-Preisträgerinnen und -Preisträger junge Talente in genannten Jahrgangsstufen begleiten und fördern.
Wie kann ein friedliches, plurikulturelles und pluriethnisches Zusammenleben in Deutschland im ästhetischen Medium dargestellt werden? Möglich sind Theaterstücke, Sketches, Standup-Comedies, Videoclips, Poetryslams, lyrische Texte, Prosatexte und anderes. Besonders begrüßt werden Konzepte, die Formen der Interkulturalität und Mehrsprachigkeit als soziale und kulturelle Bereicherungen kreativ in Szene setzen.

Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 30. Juni 2018 verlängert. Weitere Informationen finden Sie im Flyer ICF-Ideenwettbewerb (PDF-Datei).

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter im Bereich Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft des östlichen Europas in Vollzeit.

Die Aufgaben des BKGE umfassen die Beratung und Unterstützung der Bundesregierung in allen die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa betreffenden Fragen, vor allem bezogen auf die Umsetzung des Bundesvertriebenengesetz (BVFG) enthaltenen Auftrags. Seine umfassende Beratungsaufgabe erfüllt das BKGE auf wissenschaftlicher Grundlage. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes und An-Institut der Universität Oldenburg ist es in Forschung und Lehre aktiv.

Das Aufgabengebiet umfasst Beratungstätigkeiten im Bereich Literatur- und Sprachwissenschaft, die Übernahme von institutsinternen Aufgaben, die Realisierung eigener Forschungen, Dokumentationen und Tagungen, universitäre Lehre, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der Ausbau des wissenschaftlichen Netzwerks im In- und Ausland.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Publikationsverzeichnis
etc.) sind bis zum 04.06.2018 zu richten an:

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Der Direktor
Prof. Dr. Matthias Weber
Johann-Justus-Weg 147 a
26127 Oldenburg

oder per E-Mail an matthias.weber@bkge.unioldenburg.de

Weitere Informationen zum Institut finden Sie auf www.bkge.de (externer Link).