Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (EG 13 TV‐L, 75%)

Die Europa‐Universität Flensburg ist eine lebendige Universität in kontinuierlicher Entwicklung, in der die Disziplinengrenzen überschreitende Teamarbeit eine prominente Rolle spielt: Wir arbeiten, lehren und forschen für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Vielfalt in Bildungsprozessen und Schulsystemen, Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur und Umwelt. Die Europa‐Universität Flensburg bietet ein weltoffenes Arbeitsumfeld, das interkulturelles Verständnis fördert und Internationalität
gemeinschaftlich lebt.

Am Institut für Sprache, Literatur und Medien der Europa‐Universität Flensburg ist im Seminar für Germanistik zum 01.09.2018 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (EG 13 TV‐L, 75%) befristet für die Dauer von vier Jahren zu besetzen. Die zukünftige Stelleninhaberin/der zukünftige Stelleninhaber wird im Seminar für Germanistik in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft tätig und Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 SWS insbesondere zu interkulturellen Beziehungen und Transfers zwischen der deutschsprachigen Literatur und anderen Literaturen in Südosteuropa im 19., 20. und 21. Jahrhundert übernehmen.

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Germanistik, vertiefte Kenntnisse der Literatur‐ und Kulturbeziehungen in Südosteuropa sowie mindestens einer der in diesem Raum gesprochenen Sprachen und entsprechende Lehrerfahrungen.

Die Europa‐Universität Flensburg möchte in ihren Beschäftigungsverhältnissen die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen fördern. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Personen mit einer Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung vorrangig berücksichtigt. Die Europa‐Universität Flensburg strebt in allen Beschäftigtengruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an.

Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Herr Prof. Dr. Matthias Bauer: matthias.bauer@uni‐flensburg.de sowie Frau Prof. Dr. Iulia‐Karin Patrut: iulia‐karin.patrut@uni‐flensburg.de . Für beamten‐ oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Alsen (Telefon 0461/805‐2819 oder E‐Mail: alsen@uniflensburg.de) gern zur Verfügung.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftigen Unterlagen bis zum 27.07.2018 an das Präsidium der Europa‐Universität Flensburg, z. Hd. Frau Alsen, persönlich/vertraulich, Kennziffer 471834, Postfach 29 54, 24919 Flensburg. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Ausschreibung: Georg Dehio-Kulturpreis 2019

Der Georg Dehio-Kulturpreis wird im Herbst 2019 zum neunten Mal verliehen. Mit dieser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotierten Auszeichnung würdigt das Deutsche Kulturforum östliches Eu­ropa besondere Leistungen in der Erforschung, Bewahrung und Präsentation von Zeugnissen des gemeinsamen kulturellen Erbes in Regionen des östlichen Europa, in denen Deutsche gelebt haben oder heute noch leben, sowie her­aus­ragendes Engagement für gegensei­tiges Verständnis und interkulturellen Dialog.

Der Georg Dehio-Kulturpreis ist in einen Hauptpreis und einen Förder­preis unterteilt.

Der Hauptpreis wird Persönlichkeiten für ein Lebenswerk oder Institutionen für be­sonders verdienstvolle langjährige Arbeit verliehen. Mit dem Förderpreis sollen herausragende innovative Leistungen auf kulturellem Gebiet ausgezeichnet werden.

Kandidaten für den Georg Dehio-Preis können von einschlägigen Institutionen, Ein­zel­personen und Organisationen im In- und Ausland vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.

Bitte fügen Sie den Vorschlägen folgende Unterlagen jeweils in achtfacher Ausführung bei:

  • Begründung des Vorschlags
  • biographische Angaben
  • aussagekräftige Unterlagen
  • wenn möglich Anschrift und Rufnummer des/der Vorgeschlagenen

Kandidatenvorschläge können bis zum 31. Oktober 2018 an folgende Adresse eingesandt werden:

Deutsche Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
D-14467 Potsdam
deutsches@kulturforum.info
F. +49 (0)331 2009850

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige, international zusam­men­gesetzte Jury mit Vertretern aus Kultur und Wissenschaft, Kunst, Denkmalpflege, Museen und (Kultur-)Politik. Die Entscheidung der Jury wird im Fall der Absage nicht begründet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die feierliche Preisverleihung findet im Herbst 2019 statt. Ergänzend präsentiert das Kulturforum die Arbeiten der Preisträger in öffentlichen Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Lesungen oder Ausstellungen.

Weitere Informationen zum Georg-Dehio-Kulturpreis finden Sie auf kulturforum.info (externer Link).

Ausschreibung: IFC-Ideenwettbewerb „Gemeinsam in Deutschland leben“

Das Internationale Forschungszentrum Chamisso (IFC) schreibt aktuell den Ideenwettbewerb „Gemeinsam in Deutschland leben“ aus. Der Wettbewerb richtet sich an alle internationalen Gruppen aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12, die eine Idee zu besagtem Thema haben, die sie mit ihrer/m Deutsch-, Kunst- oder Musiklehrer/-in umsetzen wollen.
„Toleranz“, „Teilhabe“ und „Verständnis“ sind Begriffe, die in einer Zeit auch im Alltag vermehrter Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen verwendet werden – besonders in Deutschland im Zusammenhang der Debatte um bessere Integration. Diesbezüglich werden politische Entschlüsse gefasst, Projekte umgesetzt und die Medien berichten darüber. Dennoch haben gerade junge Menschen oft das Gefühl, Politik würde ohne sie stattfinden. Gleichzeitig verfügen Schülerinnen und Schüler über viele Erfahrungen und Wissen über die Bedingungen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, zumal angesichts kultureller Diversität. Denn sie begegnen häufig jeden Tag anderen jungen Menschen aus anderen Kulturen, mit anderen Muttersprachen und vielfach mit Migrations- und Fluchthintergrund. Dabei artikulieren sie Interesse an der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft.
Das Internationale Forschungszentrum Chamisso (IFC) möchte mit der Unterstützung ehemaliger Chamisso-Preisträgerinnen und -Preisträger junge Talente in genannten Jahrgangsstufen begleiten und fördern.
Wie kann ein friedliches, plurikulturelles und pluriethnisches Zusammenleben in Deutschland im ästhetischen Medium dargestellt werden? Möglich sind Theaterstücke, Sketches, Standup-Comedies, Videoclips, Poetryslams, lyrische Texte, Prosatexte und anderes. Besonders begrüßt werden Konzepte, die Formen der Interkulturalität und Mehrsprachigkeit als soziale und kulturelle Bereicherungen kreativ in Szene setzen.

Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 30. Juni 2018 verlängert. Weitere Informationen finden Sie im Flyer ICF-Ideenwettbewerb (PDF-Datei).

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter im Bereich Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft des östlichen Europas in Vollzeit.

Die Aufgaben des BKGE umfassen die Beratung und Unterstützung der Bundesregierung in allen die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa betreffenden Fragen, vor allem bezogen auf die Umsetzung des Bundesvertriebenengesetz (BVFG) enthaltenen Auftrags. Seine umfassende Beratungsaufgabe erfüllt das BKGE auf wissenschaftlicher Grundlage. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes und An-Institut der Universität Oldenburg ist es in Forschung und Lehre aktiv.

Das Aufgabengebiet umfasst Beratungstätigkeiten im Bereich Literatur- und Sprachwissenschaft, die Übernahme von institutsinternen Aufgaben, die Realisierung eigener Forschungen, Dokumentationen und Tagungen, universitäre Lehre, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der Ausbau des wissenschaftlichen Netzwerks im In- und Ausland.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Publikationsverzeichnis
etc.) sind bis zum 04.06.2018 zu richten an:

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Der Direktor
Prof. Dr. Matthias Weber
Johann-Justus-Weg 147 a
26127 Oldenburg

oder per E-Mail an matthias.weber@bkge.unioldenburg.de

Weitere Informationen zum Institut finden Sie auf www.bkge.de (externer Link).

Herbstschule: Erinnerungskulturen und sowjetische Vergangenheit in der Erinnerungskultur in der Ukraine, Republik Moldau, Armenien, Georgien, Russland und Belarus

Das Moldova-Institut Leipzig e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Geschichte und Philosophie der Staatlichen Universität Moldau (USM) und der Nationalen Staatlichen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz eine Herbstschule im Rahmen des DAAD-Programms „Ost-West-Dialogs”.

Das Angebot richtet sich an armenische, belarussische, georgische, moldauische, russische, ukrainische und deutsche Studierende und Doktoranden geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer. Das Projekt soll im Rahmen der achttägigen Herbstschule Erinnerungskulturen in sechs Staaten in den Blick nehmen. Es sind Fachvorträge, Diskussionen, Besuche bei Regierungsinstitutionen, Gespräche mit Experten und Mitarbeitern zivilgesellschaftlicher Organisationen, Begegnungen mit Zeitzeugen sowie Exkursionen zu Erinnerungsorten und Denkmälern vorgesehen.

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2018. Die Unterlagen sind an moldova@uni-leipzig.de zu schicken.

Weitere Informationen zur Bewerbung und Herbstschule finden Sie auf Projekt Erinnerungsorte (PDF-Datei).

Ausschreibung: Masterstudiengang Osteuropastudien

Universität München, Universität Regensburg

Ziel des Studiengangs ist die Vermittlung von Regionalkompetenz für Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Die Studierenden werden befähigt, Entwicklungen und Situationen in Osteuropa zu analysieren und ihre jeweiligen politischen, gesellschaftlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen, historischen und kulturellen Zusammenhänge einzuordnen.

Neben Fachwissen und Sprachkenntnissen werden Schlüsselqualifikationen vermittelt, die es den Studierenden ermöglichen sollen, später verantwortungsvolle Aufgaben in den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft zu übernehmen.

Die Lehrveranstaltungen sind interdisziplinär und komparativ angelegt. Dazu kommen intensive Sprachkurse, ein Projektkurs, eine Sommerschule in Osteuropa und ein Berufspraktikum mit Osteuropabezug. Der Studiengang ist Teil des Elitenetzwerks Bayern.

Gesucht werden Studierende mit Interesse an Osteuropa, die einen ersten sehr guten bis guten Universitätsabschluss, mindestens Grundkenntnisse einer osteuropäischen Sprache sowie ausgezeichnete Deutsch- und gute Englischkenntnisse vorweisen können. Zugleich interessiert uns das gesellschaftliche, soziale oder politische Engagement der Bewerberinnen und Bewerber.

Bewerbungsschluss ist der 14. Juni 2018; Studienbeginn ist im Wintersemester. Das Studium dauert vier Semester.

Kontakt:

Koordination Elitestudiengang Osteuropastudien

Ludwig-Maximilians-Universität München

Telefon: +49-89-21 80 54 79

E-Mail: osteuropastudien@lrz.uni-muenchen.de

Weitere Informationen unter www.osteuropastudien.de (externer Link)